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Über uns

Am Anfang: Der Freundeskreis um Arnold Bode

Der Verein ist 1972 von documenta-Vater Arnold Bode genau in dem Zeitraum begründet worden, als Bode klar wurde, dass die Weiterentwicklung der documenta-Idee nicht mehr unter seiner Regie laufen würde.
Der Verein documenta forum war zuerst ein Freundeskreis, mit dessen Hilfe Arnold Bode an den Gremien vorbei auf die documenta Einfluss nehmen wollte.

Zu den Gründungsmitgliedern gehörten neben Bode: Blase, Brandi, Dierichs, Gräfin Metternich, Heise, Hunstein, Ludewig, Mangold, Müller-Domnick, Nickel, Orzechowski, Rudolph, Schmitz-Hertzberg, Spötter, Thönges, Wiskemann. Den Vorstand bildeten: Bode, Rudolph, Wiskemann, Sekretariat Dr. Ela Spornitz.

Nach dem Tod Bodes (1977) widmete sich der Verein zuerst dem ideellen Erbe Bodes. Im Laufe der Jahre profilierte sich das documenta forum als Förderverein der documenta-Idee und aller mit der documenta verbundenen Institutionen und Objekte – documenta Archiv, Kunsthalle Fridericianum, documenta-Kunstwerke in der Stadt und documenta-Werke in der Neuen Galerie.

Im Oktober 2008 hatten wir Kulturdezernent Thomas-Erik Junge sowie Kulturamtsleiterin Dorothee Rhiemeier zu Gast, um mit ihnen über das Konzept für ein documenta-Zentrum zu diskutieren.

Zusammen mit dem Kasseler Kunstverein luden wir documenta-Leiterin Carolyn Christov-Bakargiev zu einer öffentlichen Diskussion ein.

Roger Buergel und Ruth Noack folgten unserer Einladung und zogen ein Fazit ihrer Kasseler Zeit.

Prof. Dr. Bernd Küster stellte sich in einem Gespräch als der neue Direktor der Museumslandschaft Hessen Kassel vor und antwortete auf kritische Fragen zum Konzept für die Neue Galerie.

Die Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Eva Kühne-Hörmann, kam am 1.Juni 2010 ins documenta forum, um zu den Bemühungen um das Szeemann-Archiv Stellung zu nehmen.

In gleicher Sache war Oberbürgermeister und Kulturdezernent Bertram Hilgen im Januar 2011 zu Gast.

Im Frühjahr 2011 stellte Katrin Sauerländer vom Team der dOCUMENTA (13) das Konzept der 100 Notebooks vor. Mit in unserer Runde war auch Horst Hoheisel, dessen Aschrottbrunnen zu einem Objekt der nächsten documenta erhoben worden ist.

 

 

Vereinsschwerpunkte

Wir treffen uns in der Regel am zweiten Dienstag eines Monats um 19. 30 Uhr  (Ausnahme Sommerferien) zu einem Jour fixe. Unser Tagungsort ist seit 2011 normalerweise ein Raum im Konferenzzentrum des Kulturbahnhofs (über dem Bistro Gleis 1). Die Termine werden am Ende des Jahres für das kommende festgelegt. Bei den Treffen zum Jour fixe diskutieren wir aktuelle Fragen, begrüßen Gäste/Referenten aus Kunst und Kultur – wobei immer die documenta ein Schwerpunkt ist. Die genauen Themen werden mit dem Versenden der Einladung und Tagesordnung bekannt gegeben.

 

Das documenta forum versteht sich als ein Verein, der alle Bemühungen unterstützt, die documenta-Idee Arnold Bodes zu erhalten und fortzuentwickeln. Kulturpolitisch setzen wir uns dafür ein, dass finanziell, räumlich und personell die Voraussetzungen für die Organisation der documenta im Fünf-Jahres-Rhythmus gegeben sind.

Dabei ist stillschweigende Voraussetzung, dass das Museum Fridericianum als Ganzes der jeweiligen documenta zur Verfügung steht. Dies gelingt aber nur, wenn das Fridericianum in der Zwischenzeit als Kunsthalle auf internationalem Niveau betrieben wird, wie e der zwischen dem Land Hessen und der Stadt Kassel Mitte der 80er-Jahre unterschriebene Vertrag vorsieht. Wir setzen uns folglich für die Stützung und Stärkung der Kunsthalle ein.

In gleicher Weise engagieren wir uns für das documenta Archiv. Es muss mittel- und langfristig personell und räumlich ausgebaut werden und eine breitere Trägerschaft erhalten. Ziel sollte die Schaffung eines documenta-Zentrums in unmittelbarer Nachbarschaft zum Fridericianum sein. Um dem documenta Archiv bei seiner Profilierung zu helfen, hat das documenta forum in den Jahren von 2007 bis 2011 zur Finanzierung von Projekten und Erwerbungen Spendengelder in Höhe von knapp 55000 Euro einwerben können.

Wir setzen uns ferner dafür ein, dass die Neue Galerie in ihrer Anlage und inhaltlichen Struktur so gestaltet wird, dass sie den Namen Muser Moderne zu recht tragen kann.

Ein besonderes Augenmerk legen wir auf die Pflege und den Erhalt der in Kassel verbliebenen documenta-Kunstwerke im Außenbereich.

Siehe die Rubrik Außenkunstwerke unter Projekte.

Vereinsschwerpunkte - Außenkustwerke (u.A. Laser, Beuys 7000 Eichen)

Vereinsschwerpunkte - Außenkustwerke (u.a. Laser, Beuys' 7000 Eichen, Three to One, Der vertikale Erdkilometer)

 

Unter den Außenkunstwerken erfordert die Laser-Installation (Laserscape) ein umfangreiches Engagement.

Auf Initiative des documenta forums wurde im Jahre 2007 die Laser-Installation, die Horst H. Baumann 1977 zur documenta 6 als eine Landschafts-Lichtskulptur im Zwehrenturm geschaffen hatte, völlig erneuert. Der neue Laser nimmt nur einen Bruchteil der früheren Fläche in Anspruch, ist um ein Vielfaches leistungsstärker und billiger. Die für die Neuinstallation erforderlichen Kosten konnte das documenta forum durch die Einwerbung von Sponsorengeldern und die populäre Aktion Mein LaserMeter (symbolischer Verkauf des Laserstrahls) gewinnen. Durch den Gewinn von SMA als Sponsor konnte erreicht werden, dass der Laser mit einer Photovoltaik-Anlage ausgestattet wurde.

Der neue Laser wird vom documenta forum betrieben. Der Verein ist auch für die Wartung zuständig.