documenta fifteen ist Mitglied des Aktionsnetzwerk Nachhaltigkeit in Kultur und Medien (ANKM)

Dr. Sabine Schormann, Bildquelle: Niedersächsischen Sparkassenstiftung, www.nsks.de

Die documenta fifteen ist seit Ende November Mitglied des Aktionsnetzwerk Nachhaltigkeit in Kultur und Medien (ANKM).

Das neue Aktionsnetzwerk „Nachhaltigkeit in Kultur und Medien“ ist am Freitag, 18. September 2020 zu Beginn der Sommerakademie der Kulturpolitischen Gesellschaft in Wuppertal an den Start gegangen. Sein Ziel ist es, Aspekte des Umwelt- und Klimaschutzes im gesamten Kultur- und Medienbereich stärker zu verankern. Zu dem Netzwerk zählen zu Beginn die Kulturpolitische Gesellschaft, der Deutsche Kulturrat, das Humboldt Forum, die Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin GmbH, der Deutsche Bühnenverein, die Energieagentur.NRW, die IHK Köln sowie die im Bereich Nachhaltigkeit und Kultur tätige Organisation Julie’s Bicycle aus Großbritannien.

Nachhaltige Kunstproduktion ist möglich, ohne den künstlerischen Reichtum oder den Gestaltungsspielraum zu beschränken

Dazu sagt die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters: „Wie wir alle müssen im Interesse des Klimaschutzes und der Nachhaltigkeit auch Kultureinrichtungen wie Museen, Theater oder Kinos ihren ökologischen Fußabdruck verkleinern. Pionierarbeit ist bereits geleistet, die zeigt: Nachhaltige Kunstproduktion ist möglich, ohne den künstlerischen Reichtum oder den Gestaltungsspielraum zu beschränken. Umso wichtiger ist es jetzt, dass sich die maßgeblichen Akteure in Kultur und Medien zu diesem Thema stärker miteinander vernetzen, dass sie in einen breiten Erfahrungsaustausch eintreten, und dass sie erprobte Umwelt- und Klimastrategien in die Fläche bringen. Hierfür haben wir mit dem Netzwerk ‚Nachhaltigkeit in Kultur und Medien‘ nun ein kraftvolles Bündnis geschmiedet.“

Bei der Auftaktveranstaltung im Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie stellte der Amtschef bei der Beauftragten für Kultur und Medien, Günter Winands, mit den Gründungsmitgliedern des Netzwerks dieses neue Bündnis für mehr Klima- und Umweltbewusstsein im Kulturbereich vor. Die Kulturstaatsministerin fördert das Netzwerk in den kommenden drei Jahren mit insgesamt bis zu 300.000 Euro.

Nachhaltigkeit in Kultur und Medien ist ein Grundanliegen von ruangrupa

Dr. Sabine Schormann, Generaldirektorin der documenta und Museum Fridericianum gGmbH erläutert in einer Meldung: „Nachhaltigkeit in Kultur und Medien ist ein Grundanliegen von ruangrupa. Der kuratorische Ansatz der documenta fifteen zielt auf ein gemeinschaftlich ausgerichtetes Modell der Ressourcennutzung – ökonomisch, aber auch im Hinblick auf Ideen, Wissen, Programme und Innovationen. Grundsätze wie Kollektivität und gemeinschaftliches Arbeiten, Ressourcenaufbau und gerechte Verteilung sind der Motor. ruangrupa möchte eine global ausgerichtete, kooperative und interdisziplinäre Kunst- und Kulturplattform schaffen, die über die 100 Tage der documenta fifteen hinaus wirksam bleibt.“


Quelle: bundesregierung.de, www.documenta.de 
Bild: Dr. Sabine Schormann, Bildquelle: Niedersächsischen Sparkassenstiftung, www.nsks.de