8. April 2020

Fridericianum

Kunsthalle auf internationalem Niveau

Das documenta forum versteht sich als ein Verein, der alle Bemühungen unterstützt, die documenta-Idee Arnold Bodes zu erhalten und fortzuentwickeln. Kulturpolitisch setzen wir uns dafür ein, dass finanziell, räumlich und personell die Voraussetzungen für die Organisation der documenta im Fünf-Jahres-Rhythmus gegeben sind.


Zeitrafferaufnahmen an der Kunsthalle Fridericianum in Kassel

Dabei ist stillschweigende Voraussetzung, dass das Museum Fridericianum als Ganzes der jeweiligen documenta zur Verfügung steht. Dies gelingt aber nur, wenn das Fridericianum in der Zwischenzeit als Kunsthalle auf internationalem Niveau betrieben wird, wie der zwischen dem Land Hessen und der Stadt Kassel Mitte der 80er-Jahre unterschriebene Vertrag vorsieht.

Wir setzen uns folglich für die Stützung und Stärkung der Kunsthalle ein. Unmittelbar nach ihrer Berufung zur Direktorin der Kunsthalle war Susanne Pfeffer zu einem Gespräch im documenta forum. Auch führte sie uns durch ihre erste Ausstellung. Da die documenta 14 das Fridericianum wieder als Ausstellungsort braucht, pausiert die Kunsthalle 2016/17. Allerdings konnten Interessierte 2017 den von Susanne Pfeffer kuratierten deutschen Pavillon auf der Biennale in Venedig sehen. Dort zeigte sie eine Performance von Anne Imhof. Im Sommer 2017 wechselte Frau Pfeffer als Leiterin des Museums für Moderne Kunst nach Frankfurt. 

Moritz Wesseler wurde als ihr Nachfolger im November 2018 als neuer Direktor an das des Fridericianum in Kassel berufen (hier).

„Das Fridericianum ist ein herausragendes Ausstellungshaus und hat einen wichtigen Anteil daran, dass Kassel in der ganzen Welt bekannt ist. Ich freue mich darauf, in die documenta-Stadt zu ziehen und an die gute Tradition meiner Vorgängerinnen und Vorgänger anzuschließen,“ sagt Moritz Wesseler. „Dabei ist es mein Ziel, zentralen Akteuren der Gegenwartskunst eine Plattform zu bieten, die in Deutschland noch weitestgehend unbekannt sind. Zudem soll ein Augenmerk meiner Arbeit auf die weitere Einbindung der Institution in die Stadt bzw. in die Region gelegt werden.“ (Moritz Wesseler)