Presse, Pressespiegel

Obelisk: Trotz Gesprächsangeboten stagnieren Verhandlungen mit dem Künstler (Pressemeldung der Stadt Kassel)

Olu Oguibe und sein Kunstwerk „Obelisk. Das Fremdlinge und Flüchtlinge Monument (Monument for strangers and refugees), 2017“ waren in den vergangenen Wochen Gegenstand einer angeregten Kunstdebatte auf mehreren Ebenen: Das Kunstwerk wurde ästhetisch, inhaltlich, politisch sowie im Kontext der documenta 14 diskutiert. Jetzt zeichnet sich ab, dass es zu keiner Einigung zwischen der Stadt Kassel und dem Künstler über den Standort kommen wird.

05. Juni 2018.

„Der Magistrat der Stadt Kassel hat sich bisher für den Verbleib des Obelisken in Kassel ausgesprochen und intensiv dafür eingesetzt, denn es wäre ein Gewinn für Kassel, das Kunstwerk zu erhalten“, erklärte dazu Kassels Kulturdezernentin Susanne Völker. Vor diesem Hintergrund hatte man sich für die Finanzierung des Ankaufs mit dem Künstler Olu Oguibe auf ein abgestimmtes Vorgehen geeinigt und die Idee eines gemeinsamen Spendenaufrufs entwickelt, der im Januar 2018 veröffentlicht wurde. Nachdem die Spendensumme im Mai feststand und der Künstler erklärte, er würde die Summe als Preis für sein Werk akzeptieren, wäre die Fortsetzung des konstruktiven Dialogs unter Berücksichtigung der künstlerischen Intention sowie der städtischen Rahmenbedingungen wünschenswert gewesen, so Völker weiter.

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Grüne: Obelisk – Königsplatz ist ein würdiger Standort

„Die grüne Rathausfraktion spricht sich geschlossen für den Königsplatz als Standort für den Obelisken aus“, fasst der Fraktionsvorsitzende Dieter Beig den Beschluss der Fraktionssitzung am Montagabend zusammen. „Mit Bedacht hat der Künstler den Königsplatz als Standort gewählt und diese Position respektieren wir Grüne. Schon jetzt hat der Obelisk die gewünschte Wirkung: Er steht im Herzen der Stadt, wird dort von vielen Menschen wahrgenommen und führt zu wichtigen Diskussionen über Integration, Umgang mit Geflüchteten und ist Ausdruck einer humanitären Botschaft.“

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Olu Oguibe: Press Statement Regarding the Königsplatz Obelisk May 28, 2018

Am 28. Mai 2018 erreichte uns diese Presseerklärung zum Königsplatz Obelisk > Olu-Oguibe-Press-Statement < mit umfangreichem Bildmaterial des Künstlers. Im Folgenden finden Sie den Original-Text von Olu Oguibe sowie eine nicht- offizielle Übersetzung durch das documenta forum:

In recent weeks I have received several inquiries regarding the status of the Obelisk on the Königsplatz in Kassel, or “Das Fremdlinge und Flüchtlinge Monument”. I wish to address those inquiries.

I have already communicated to the City of Kassel through my agents that I’m happy with the outcome of the recent fundraising for the purchase of the Obelisk, and that in line with my earlier pledge, I will accept the City’s offer to purchase the work for the sum donated by the public.

I have also communicated to the City, as indeed I have all along, that the Obelisk is a site-specific conceptual art work and the Königsplatz is integral to the work. In effect, removing the work from its present site is not an acceptable option.

That being the case, we have yet to hear back from the Mayor’s office as to whether their offer to acquire the work still stands.  Diesen Beitrag weiterlesen »

HNA: “Künstler Olu Oguibe zum Kasseler Obelisken: Standort nicht verhandelbar”

Über den Obelisken diskutierten mit dem Publikum (v.l.n.r.)  die Sozialwissenschaftlerin und d14-Kunstvermittlerin Ayse Gülec, der Künstler Lutz Freyer vom documenta-Forum, Dr. Thomas Bündgen (Moderation), der Dechant der Katholischen Kirche Kassel Harald Fischer und der Kunsthistoriker und documenta-Kenner Dr. Harald Kimpel (Foto: Gila Kolb)

Unter dem Thema „Der `Obelisk´ in der Diskussion“ luden das documenta Forum und das KulturNetz Kassel zu einem Kulturpolitischen Forum am Freitag, den 13. April in das Stadtteilzentrum Vorderer Westen, Elfbuchenstr. 3 ein. Wie zu erwarten war das Interesse an dem Thema sehr groß und es entwickelte sich eine kontroverse und lebhafte Diskussion der zahlreichen BesucherInnen.

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Wissenschaftsminister Boris Rhein: Drei neue Professuren bringen documenta-Institut voran

Boris Rhein, Hessischer Minister für Wissenschaft und Kunst © HMWK

Pressemeldung des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst:

Wiesbaden/Kassel. Wissenschaftsminister Boris Rhein freut sich über einen weiteren wichtigen Schritt hin zum documenta-Institut in Kassel: Mit Mitteln des Landes Hessen kann die Universität Kassel drei zusätzliche Professuren einrichten, die sich in das geplante documenta-Institut einbringen und die Forschung zur bedeutendsten Schau zeitgenössischer Kunst durch unterschiedliche wissenschaftliche Blickwinkel erweitern. Das Land Hessen fördert die Professuren 2018 in einer Aufbauphase mit 180.000 Euro und ab 2019 mit 360.000 Euro.

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Eine neue Neue Galerie? Das documenta forum plädiert für ein Museum der Moderne

Neue-Galerie; Foto Jörn Budesheim

Eine neue Neue-Galerie? Foto Jörn Budesheim

Gerade feiert die Neue Galerie ihre Wiedereröffnung nach der documenta 14. Der richtige Zeitpunkt, eine öffentliche Debatte über ihre zukünftige Konzeption zu führen. In der Printausgabe der HNA vom 14.02.2018 legt Mark-Christian von Busse ausführlich dar, welche Vorschläge das documenta forum und sein Vorstand Jörg Sperling für eine Neuausrichtung der Neuen Galerie in die zu führende Debatte einbringen.
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Jörg Sperling im HNA Interview: Obelisk zeigt Wirkung

Bleibt der Obelisk von Künstler Olu Oguibe in Kassel – oder doch nicht? Unserer Vorsitzender Jörg Sperling sprach im Interview auch über die schwierige Lage rund um die documenta.

Auf die Frage, ob ihn die Diskussion über den Obelisken störe, antwortet Jörg Sperling: “Nein, im Gegenteil. Wenn über ein Kunstwerk so debattiert wird wie aktuell über den Obelisken, dann kann man sagen: Dieses Kunstwerk zeigt seine Wirkung. Und innerhalb dieser Wirkung gibt es eine Bandbreite: von der populistischen Ablehnung bis zur Zustimmung. Dazu sind so viele Argumente ausgetauscht worden, dass es der Kunst nur guttun kann. Auch bei uns im documenta-Forum wird ja heftig diskutiert über den Obelisken.”

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Monopol-Magazin: Harald Kimpel und Volker Schäfer über die Zukunft der documenta

Ein Schicksalsjahr? 2018 stünden wichtige Entscheidungen an, meint das Magazin Monopol in seiner Online Ausgabe: Doch “die Verantwortlichen hüllen sich in Schweigen über den weiteren Kurs der Documenta.”

In dem Artikel mit dem Titel “documenta sucht neue Leitung” kommen eine Reihe von Kommentatoren zu Wort, die ihre Einschätzung der schwierigen Lage abgegeben. Unter anderem Harald Kimpel, langjähriger Vorsitzende des documenta forums sowie Volker Schäfer, der zweite Vorsitzende.

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Offener Brief an den Aufsichtsrat der documenta und Museum Fridericianum gGmbH

Sehr geehrter Aufsichtsratsvorsitzender, Herr Oberbürgermeister Christian Geselle, sehr geehrter Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender, Herr Staatsminister Boris Rhein, sehr geehrte Damen und Herren Aufsichtsratsmitglieder,

viele Kasseler Kulturinstitutionen sind in großer Sorge um die Reputation der documenta als weltweit bedeutender Ausstellung zeitgenössischer Kunst. Diese Sorge umfasst neben dem sich konkretisierenden finanziellen Ergebnis auch die Behandlung dieser Situation durch die verantwortlichen Gremien und die medial produzierte öffentliche Wahrnehmung.

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Aufruf: Kommt zum Abschluss der documenta 14 zum Fridericianum!

 

Liebe Mitglieder und Interessenten des documenta forums, der documenta! Die documenta14 hat eine stürmische letzte Woche. Der Vorstand wurde angesprochen, ob es keine Stellungnahme des documenta forums zu der Debatte um das Defizit der documenta 14 gäbe. Eine Stellungnahme ging an die HNA, wurde aber leider noch nicht verwendet. Daher zur Information als Anhang.

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Debatte über documenta-Institut

Das documenta forum regt an, auch Kasseler Bürger und Kunstinstitutionen in die Standortfrage einzubeziehen. Volker Schäfer, unser 2. Vorsitzender in einer Stellungnahme in der HNA vom 6. Mai

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Der Grafiker und Maler Karl Oskar Blase starb 91jährig

Miki Lazar und Karl Oskar Blase; Foto: Gert Hausmann

Miki Lazar und Karl Oskar Blase; Foto: Gert Hausmann

Seit längerer Zeit schon war Karl Oskar Blase an den Rollstuhl gefesselt. Doch, wo immer er es ermöglichen konnte, ließ er sich zu Ausstellungseröffnungen und Preisverleihungen fahren.

Und als er vor über einem Jahr anlässlich seines 90. Geburtstages selbst geehrt wurde und den Wappenring der Stadt Kassel sowie die Ehrenmitgliedschaft des documenta forums erhielt, da konnte er die Ehrungen noch vollen Herzens genießen … (Dirk Schwarze)

weiter lesen bei dirkschwarze.net

documenta-archiv und documenta forum laden ein: die documenta 1 als Film

In eineinhalbjähriger Arbeit haben Bernd Scott und Peter Schima (Visus Film UG) eine filmische Lücke geschlossen und einen „Film, der nie gedreht wurde“ geschaffen.

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Stellungnahme zur Fahne auf dem Zwehrenturm – anlässlich der Ausstellung des Künstlers Farhad Fozouni

Mit Stolz und Freude stellen wir fest, dass Susanne Pfeffer seit über einem Jahr in der Kunsthalle Fridericianum mit Ausstellungen aufwartet, die auf faszinierende Weise die Lebenswirklichkeit spiegeln und untersuchen. Dabei ist es ihr jedes Mal gelungen, neue Strömungen in der internationalen Kunst aufzuspüren und zur Diskussion zu stellen. Dieses anspruchsvolle Programm ist überregional wahrgenommen und verstanden worden.

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Kunstverein, Kulturnetz und documenta-Forum laden zu Adam Szymczyk in die documenta-Halle ein

Hunderte Neugierige kamen, um Adam Szymczyk, den künstlerischer Leiter der documenta 14, in der documenta-Halle erleben. Die Plätze reichten bei weitem nicht. Kunstverein, Kulturnetz und documenta-Forum hatten gemeinsam eingeladen. Die HNA berichtete ausführlich darüber.

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