Jour fixe am 10.09.2018 zu Gast: Direktor der Museumslandschaft Hessen Kassel, Prof. Dr. Martin Eberle … und mehr

Rückblick Museumsnacht 2018

Nach unserer kleinen Sommerpause starten wir wieder voll durch, gerade liegt eine erfolgreiche Museumsnacht hinter uns. Unser Stand im Foyer des Fridericianums war ein wunderbarer Standort, die Zusammenarbeit mit der documenta gGmbh und dem Kasseler Kunstverein gestaltete sich vor Ort sehr persönlich und herzlich, es passte einfach alles.

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Nachruf Gert Hausmann (1941-2018)

Gert ist mit seiner Präsenz bei zahlreichen Kulturveranstaltungen und mit seinem Blick durch die Kamera ein wichtiger Chronist der Kunstszene in Kassel geworden. Für das documenta forum baute er die Facebook-Seite mit auf und betreute diese nicht nur redaktionell, sondern begleitete unsere Veranstaltungen auch immer mit der Kamera. Diesen Beitrag weiterlesen »

Das documenta forum teilt mit, dass die Skulptur Laserscape von Horst H.Baumann ab Samstag, 25.08. wieder in Betrieb geht.

Nach umfangreichen Renovierungsmaßnahmen im Zwehrenturm und aufwändigen Reinigungsarbeiten am Laser selbst, war der grüne Laser schon beim Klassikkonzert am 11.08. vor der Orangerie zu sehen. Zuletzt hatte die große Hitze der vergangenen Wochen die Inbetriebnahme verzögert, da der Laser sich bei hohen Raumtemperaturen im Zwehrenturm nach kurzer Zeit sicherheitshalber abschaltete. Rechtzeitig zur Museumsnacht wird er nun auch wieder in Richtung Herkules immer samstags nach Einbruch der Dunkelheit strahlen.

für den Vorstand des documenta forums Kassel e.V.
Jörg Sperling

Der Vorstand des documenta forums, Kassel, begrüßt den Aufruf zum Picknick für die Freiheit der Kunst in Kassel.

Am Dienstag, 7. August um 18.00 Uhr soll auf dem Opernplatz mit dem Picknick ein Zeichen für die Freiheit der Kunst in Kassel gesetzt werden. Die „documenta Stadt Kassel“ hat eine besondere Verpflichtung im Umgang mit Kunst auch im öffentlichen Raum. Es ist beruhigend zu sehen, dass viele Initiativen aus der Kunst- und Kulturszene sich dieser Verpflichtung mit einer solchen Aktion bewusst sind. Die documenta steht seit 1955 für die Freiheit der Kunst. Sie darf nicht populistischen Strömungen geopfert werden. Auf Standortentscheidungen für Kunstwerke dürfen diese Strömungen keinen Einfluss erhalten.

Picknick für die Freiheit der Kunst, Museumsnacht, Szeemann-Archiv

Nachdem es um den Obelisken ein kurzes Sommerloch gab, wurde es sehr plötzlich durch die Ankündigung einer Protestaktion der AfD gegen den Obelisken unterbrochen. Mittlerweile hat es dazu eine sehr klare Ansage von unserem Oberbürgermeister Herrn Geselle gegeben: www.hna.de, die wohl die AfD bewog ihr Vorhaben wieder aufzugeben.

Das war aber der Anlass für einige Personen und Organisationen in Kassel, denen die Freiheit der Kunst und Kultur sehr am Herzen liegt, von ihrer Seite endlich mal Initiative, ein Gesicht zu zeigen. Am Dienstag, dem 7. August 2018 um 18 Uhr soll auf dem Opernplatz ein Picknick als Zeichen für die Freiheit und Vielfalt in Kassel veranstaltet werden. Wir als Vorstand haben uns entschieden diese Veranstaltung zu unterstützen, weil wir das Anliegen wichtig finden. Insbesondere das Anliegen der Öffentlichkeit (und damit auch der Weltpresse, die mittlerweile den Umgang Kassels mit der Kunst sehr genau beobachtet) zu zeigen, dass Kassel in der Bode-Tradition lebt, sich als documenta-Stadt versteht und nicht wieder aufkeimendem rechten Gedankengut zur Kunst und vielem anderen den Raum überlässt. Genauere Informationen finden Sie in diesem PDF, das wir gerne an Sie weiter leiten. Und auf eine möglichst große Teilnahme hoffen. Auch Olu Oguibe wird an diesem Picknick teil nehmen, die Presse ist informiert. Diesen Beitrag weiterlesen »

Achtung: neue Jour fixe Termine

Der Jour fixe am 13.08. fällt aus.

10.09. 19.30 Uhr, Gespräch mit Prof. Martin Eberle, Direktor mhk

15.10. 19.30 Uhr, Gespräch mit Wolfgang Orthmayr, Geschäftsführer documenta und Museum Fridericianum gGmbH und Prof. Nora Sternfeld, documenta Professur

12.11. 19.30 Uhr, Mitgliederversammlung/ Neuwahl des Vorstandes

10.12. 19.30 Uhr, Weihnachtsfeier

Das documenta forum begrüßt die Bekanntgabe der neuen Findungskommission für die künstlerische Leitung der documenta 15

Kassel, 15.07.2018 – Das documenta forum zeigt sich beruhigt über die zügige Bekanntgabe der Mitglieder der Findungskommission, die alle international mit vielfältiger Kunst- und Kulturerfahrung gefunden wurden. Eine Vorschlagsliste gab es ja bereits seit Ende 2017, die noch von der damaligen Geschäftsführerin Annette Kulenkampff vorgelegt worden ist.

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Studierende des Fachbereichs Architektur zeigen Planungen zum documenta Institut

20 Studierende des Fachbereichs Architektur, Stadt- und Landschaftsplanung präsentierten im Juli ihre Entwürfe für einen Neubau des documenta Instituts. Nach der Präsentation fand am 11 Juni eine Diskussionsrunde mit der Überschrift „documenta Institut in der Nordstadt? Kriterien, Konzepte, Kritiken“ statt.

Kriterien, Konzepte, Kritiken: Lebendige Diskussion über die Zukunft des documenta instituts

Dazu diskutierten auf dem Podium v.l.n.r.: Prof. Philipp Oswalt, Reinhard Paulun, Marie-Therese Harnoncourt-Fuchs, Jörg Sperling, Prof. Nora Sternfeld – Moderator war Stefan Rettich.

Unter den zahlreichen Gästen fanden sich auch der Interims-Geschäftsführer der documenta Wolfgang Orthmayer, die documenta-Generaldirektorin Sabine Schormann und der Leiter des Bauamtes Axel Jäger.

Der Architekt Reinhard Paulun (Gestaltungsbeirat Kassel) und die Architektin aus Wien, Marie-Therese Harnoncourt-Fuchs gaben zu bedenken, dass es auch noch andere gute Standorte für die Aspekte Stadtentwicklung und Zentrum geben könnte. Diesen Beitrag weiterlesen »

Symposium „Sehen lernen“ zu Ehren von Dirk Schwarze

Mit einem Symposium zum Thema “Sehen lernen” hat das documenta forum am 23.06.2018 in der Aula der Kunsthochschule Kassel Dirk Schwarze geehrt. Der Kunstkritiker und Autor war im Juni des vergangenen Jahres verstorben. Als Vorsitzender hat er fast zehn Jahre lang das Gesicht des documenta-Forums geprägt.

Außer der Familie Schwarze waren viele Freunde und Weggefährten von Dirk Schwarze gekommen, um sich gemeinsam an ihn zu erinnern. Nachdem Jörg Sperling und Joel Baumann die Gäste begrüßt hatten, sprachen Gila Kolb, Rein Wolfs, Ruth Noak, Regina Oesterling, Christine Reinckens und Werner Fritsch zum Thema Kunstvermittlung in seinen vielfältigen Facetten.

In einer sehr gelösten, teilweise sogar heiteren Atmosphäre kam es zu vielen Begegnungen, Wiedersehen und Gesprächen. Weitere Bilder der Veranstaltung finden Sie auf unserer Facebook-Seite.

Stadtverordnetenversammlung beschließt Abbau des Obelisken bis 31. Juli dieses Jahres

Das documenta forum Kassel ist sehr besorgt über die Wirkung des beschlossenen Abrisses des „Fremdlinge und Flüchtlinge Monumentes“ von Olu Oguibe. Wir sind enttäuscht und verärgert über die Entscheidung in der Stadtverordnetenversammlung und können diese inhaltlich nicht nachvollziehen. Damit ist eine wesentliche Chance vertan, die documenta Stadt Kassel in der Weltöffentlichkeit im Umgang mit Kunst als vorbildlich erscheinen zu lassen. Die nationale und internationale Presse sowie die kunstinteressierte Öffentlichkeit wird in Kassel eine Stadt sehen, die, nach kontroverser Diskussion, umstrittene Kunstwerke an zentraler Stelle der Stadt nicht duldet.

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documenta forum in der Kunsthalle Bonn – Marina Abramovic

Regina Oesterling hatte sich schon zur Eröffnung einen intensiven Eindruck der Ausstellung verschafft: “Die Retrospektive ist umfangreich, wird durch Re-Performance begleitet, lädt zu eigenen Performance ein, bleibt sehr nachträglich im Gedächtnis und ist einfach bemerkenswert. Außerdem gibt es einen bereichernden Katalog zur Ausstellung, der das Gesehene unterstreicht und nochmal nacherleben lässt.”  Außerdem war in der Zeit vom 12. – 24. Juni 2018 exclusiv und zum ersten Mal eine Re-Performance von “HOUSE WITH THE OCEAN VIEW, 2002” zu sehen.

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Gemeinsamer Spaziergang für den Obelisken am Montag, den 18. Juni 2018 

Gemeinsamer Spaziergang für den Obelisken am Montag, den 18. Juni 2018. Treffpunkt um 15 Uhr am Obelisken auf dem Königsplatz

Foto: (c) Nicolas Wefers, 2018

Ein Spaziergang zwischen dem Para-Monument Obelisken und dem Gegen-Monument Aschrottbrunnen.
 
Der Obelisk des nigerianisch/US-amerikanischen documenta-14-Künstlers Olu Oguibe steht seit Juni 2017 auf dem Königsplatz in Kassel. Für diesen zentralen   Platz der Stadt wurde er speziell entworfen. Als markanter Treffpunkt, Versammlungsort und Kunstwerk wurde von der Bevölkerung angenommen.

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Das documenta forum und Olu Oguibe empfehlen Kompromiss: Obelisk soll vor zukünftigem documenta Institut stehen

Das documenta forum appelliert an die Mitglieder der Stadtverordneten-Versammlung, den gemeinschaftlichen Kompromiss-Vorschlag des Künstlers und des documenta forums zu berücksichtigen: Der Obelisk soll nach diesem Vorschlag seinen endgültigen Platz vor dem geplanten documenta Institut finden und bis zu dessen Fertigstellung auf dem Königsplatz verbleiben.

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Obelisk: Trotz Gesprächsangeboten stagnieren Verhandlungen mit dem Künstler (Pressemeldung der Stadt Kassel)

Olu Oguibe und sein Kunstwerk „Obelisk. Das Fremdlinge und Flüchtlinge Monument (Monument for strangers and refugees), 2017“ waren in den vergangenen Wochen Gegenstand einer angeregten Kunstdebatte auf mehreren Ebenen: Das Kunstwerk wurde ästhetisch, inhaltlich, politisch sowie im Kontext der documenta 14 diskutiert. Jetzt zeichnet sich ab, dass es zu keiner Einigung zwischen der Stadt Kassel und dem Künstler über den Standort kommen wird.

05. Juni 2018.

„Der Magistrat der Stadt Kassel hat sich bisher für den Verbleib des Obelisken in Kassel ausgesprochen und intensiv dafür eingesetzt, denn es wäre ein Gewinn für Kassel, das Kunstwerk zu erhalten“, erklärte dazu Kassels Kulturdezernentin Susanne Völker. Vor diesem Hintergrund hatte man sich für die Finanzierung des Ankaufs mit dem Künstler Olu Oguibe auf ein abgestimmtes Vorgehen geeinigt und die Idee eines gemeinsamen Spendenaufrufs entwickelt, der im Januar 2018 veröffentlicht wurde. Nachdem die Spendensumme im Mai feststand und der Künstler erklärte, er würde die Summe als Preis für sein Werk akzeptieren, wäre die Fortsetzung des konstruktiven Dialogs unter Berücksichtigung der künstlerischen Intention sowie der städtischen Rahmenbedingungen wünschenswert gewesen, so Völker weiter.

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Grüne: Obelisk – Königsplatz ist ein würdiger Standort

„Die grüne Rathausfraktion spricht sich geschlossen für den Königsplatz als Standort für den Obelisken aus“, fasst der Fraktionsvorsitzende Dieter Beig den Beschluss der Fraktionssitzung am Montagabend zusammen. „Mit Bedacht hat der Künstler den Königsplatz als Standort gewählt und diese Position respektieren wir Grüne. Schon jetzt hat der Obelisk die gewünschte Wirkung: Er steht im Herzen der Stadt, wird dort von vielen Menschen wahrgenommen und führt zu wichtigen Diskussionen über Integration, Umgang mit Geflüchteten und ist Ausdruck einer humanitären Botschaft.“

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Gila Kolb – Bedeutungen verschieben.

Gila Kolb ist Kunstpädagogin und Kunstvermittlerin und Dozentin für Fachdidaktik im Studiengang MA Art Education an der HKB und PHBern und leitet das Forschungsprojekt «The Art Educator’s Walk- Strategien und Haltungen von Kunstvermittler*innen auf der documenta 14 im Forschungsschwerpunkt Intermedialität der HKB Bern.

Sie ist Mitglied des Vorstandes des documenta forums, Mitherausgeberin des Readers «What’s Next? Art Education» (Kopaed Verlag, 2015) und Herausgeberin des dreisprachigen Interview-Blogs «The Art Educator’s Talk». Aktuelle Kunstvermittlung betreibt sie mit der Agentur «agency art education» und der Gruppe «Methode Mandy». Forschungsschwerpunkte: Zeichnen können im Kunstunterricht (Promotionsprojekt), Strategien und Agency von Kunstvermittler*innen der documenta14 (Forschungsprojekt) und Kunstvermittlung nach dem Internet. (Foto: Olga Holzschuh)

„Welche Lektüre, Postion, Autorin oder Theorie, welcher Moment oder welche Situation, welches Erlebnis hat ihnen die gesellschaftliche Relevanz von Kunst vorgeführt?“ – eine Antwort auf diese Frage der HKB- Zeitung 2/2018. Erstveröffentlichung: HKB Zeitung 2/2018, S. 16-17 im Mai 2018, abrufbar hier.

Im letzten Sommer fand die documenta 14, eine der wichtigsten Grossausstellungen zeitgenössischer Kunst, in Kassel statt. Mit drei Beispielen aus deren Kontext möchte ich auf die Frage nach der gesellschaftlichen Relevanz von Kunst antworten:

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Olu Oguibe: Press Statement Regarding the Königsplatz Obelisk May 28, 2018

Am 28. Mai 2018 erreichte uns diese Presseerklärung zum Königsplatz Obelisk > Olu-Oguibe-Press-Statement < mit umfangreichem Bildmaterial des Künstlers. Im Folgenden finden Sie den Original-Text von Olu Oguibe sowie eine nicht- offizielle Übersetzung durch das documenta forum:

In recent weeks I have received several inquiries regarding the status of the Obelisk on the Königsplatz in Kassel, or “Das Fremdlinge und Flüchtlinge Monument”. I wish to address those inquiries.

I have already communicated to the City of Kassel through my agents that I’m happy with the outcome of the recent fundraising for the purchase of the Obelisk, and that in line with my earlier pledge, I will accept the City’s offer to purchase the work for the sum donated by the public.

I have also communicated to the City, as indeed I have all along, that the Obelisk is a site-specific conceptual art work and the Königsplatz is integral to the work. In effect, removing the work from its present site is not an acceptable option.

That being the case, we have yet to hear back from the Mayor’s office as to whether their offer to acquire the work still stands.  Diesen Beitrag weiterlesen »

Symposium „Sehen lernen“ zu Ehren von Dirk Schwarze

Der Kunstkritiker und Autor Dirk Schwarze war als Vorsitzender fast zehn Jahre lang das Gesicht des documenta-Forums. Im Juni jährt sich sein Todestag zum ersten mal.  Aus diesem Anlass veranstaltet das documenta forum zu Ehren von Dirk Schwarze das Symposium „Sehen lernen“. 

Die Veranstaltung findet am 23.06.2018 in der Aula der Kunsthochschule, Kassel statt – mit Beiträgen von Joel Baumann, Werner Fritsch, Gila Kolb, Ruth Noack, Regina Oesterling, Christine Reinckens, Rein Wolfs. Diesen Beitrag weiterlesen »

Evangelische Akademie Hofgeismar: documenta 14 – Ein Blick zurück nach vorn

Veranstaltung der Evang. Tagungsstätte Hofgeismar Hofgeismar
vom 08.06.2018 bis 10.06.2018 (18:00 Uhr bis 13:00 Uhr)

Mit großem Medieninteresse wurde die documenta 14 in Athen und Kassel wahrgenommen. Was ist von dieser documenta geblieben? Die Frage geht weit über die der Finanzen oder den Verbleib eines Obelisken in Kassel hinaus. Wie wirkte sich die Ausweitung auf den zweiten Standort Athen aus? Wie sieht aus heutiger Sicht das Feedback zum Ausstellungskonzept und zur Vermittlung aus?

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24. Mai 2018: #5 Outsider Art 1972 – Vortrag von Thomas Röske

Die documenta 5 zeigte 1972 als erste der Reihe „Outsider Art“ – im selben Jahr als das gleichnamige Buch von Roger Cardinal erschien. Ausgestellt wurde in Kassel seinerzeit eine Nachbildung des Krankenzimmers von Adolf Wölfli. Darüber hinaus gab es weitere Bilder und Objekte aus der Sammlung der Psychiatrie Waldau bei Bern zu sehen.

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