Ab 12. Mai: Das Fridericianum öffnet wieder – Ausstellung Forrest Bess wird verlängert.

Forrest Bess: Untitled (No. 13), 1950 © The artist. Privatsammlung / Private collection, New York, Foto / Photo: Stewart Clements

Das Fridericianum öffnet wiederDie Ausstellung Forrest Bess wird verlängert. Neue Vermittlungsformate und Sonderprojekte gehen online. Karl Holmqvist beginnt mit der Realisierung des Kunstwerkes Existential Staircase/Existenzielles Treppenhaus.

Am Dienstag, den 12. Mai 2020, öffnet das Fridericianum wieder für den Publikumsverkehr. Zudem wurde vor dem Hintergrund der positiven Resonanz und des internationalen Medienechos die Ausstellung zum Leben und Werk von Forrest Bess bis zum 6. September 2020 verlängert.

Um das Schaffen des visionären Malers zu vermitteln, veranstaltet das Fridericianum ab sofort mittwochs (um 17 Uhr / in englischer Sprache) und sonntags (um 15 Uhr) über Instagram Live-Führungen durch die Werkschau. Auch die Reihe FF – Live im Fridericianum, in deren Rahmen normalerweise Performances, Konzerte und Vorträge stattfinden, startet ein alternatives, digitales Programm. So werden auf der Website www.fridericianum.org sowie in den sozialen Netzwerken der Kunsthalle monatlich eigens produzierte Kurzfilme von internationalen Künstler*innen wie Juliette Blightman (Großbritannien), Keren Cytter (Israel), Dan Bodan (Kanada) und Yu Ji (China) veröffentlicht, die in unterschiedlicher Weise kreativ auf die aktuelle Situation durch die Pandemie reagieren. In eine ähnliche Richtung zielt das Sonderprojekt des schwedischen Künstlers Karl Holmqvist, der ab der Wiedereröffnung prozessual im Treppenhaus des Gebäudes das ortsspezifische Kunstwerk Existential Staircase/Existenzielles Treppenhaus realisiert und damit berechtigten Raum für (Sinn-)Fragen gibt.

Direktor Moritz Wesseler: „Wir sind glücklich, das Fridericianum nun endlich wieder für Besucher*innen öffnen zu können. Darüber hinaus ist es gelungen, die vielbeachtete Forrest Bess-Ausstellung zu verlängern und ein facettenreiches digitales Veranstaltungs- und Vermittlungsprogramm zu initiieren. Kunst und Kultur sind wichtige Bestandteile des gesellschaftlichen Lebens. Wir hoffen, durch unsere Aktivitäten einen Beitrag dazu leisten zu können, dass sich vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion rund um die Pandemie weiter alternative Perspektiven und neue gedankliche Freiräume entwickeln – in Kassel und darüber hinaus.“

Um das Publikum des Fridericianum vor dem Coronavirus (SARS-CoV-2) zu schützen, gelten für den Besuch bestimmte Sicherheitsregeln. Hierzu zählen etwa die Begrenzung der Besucherzahl, die Berücksichtigung von Abstandsregeln sowie das Einhalten von Hygienebestimmungen. Über die Wiedereröffnung des Cafés wird demnächst gesondert informiert. Weiterführende Informationen sind auf der Website www.fridericianum.org sowie über das folgende Info-Telefon abrufbar: 0561-70727-20.

Digitale Führungen: mittwochs (um 17 Uhr / in englischer Sprache) und sonntags (um 15 Uhr) über Instagram Live: @fridericianum

FF – Digital: Aktuell: Juliette Blightman (Großbritannien), Mai: Keren Cytter (Israel), Juni: Dan Bodan (Kanada), Juli: Yu Ji (China).

Karl Holmqvist Existential Staircase/Existenzielles Treppenhaus: Nach Abschluss des Realisierungsprozesses wird das Projekt im Rahmen eines Pressetermins vorgestellt

Bild: Forrest Bess: Untitled (No. 13), 1950 © The artist. Privatsammlung / Private collection, New York, Foto / Photo: Stewart Clements