Jour fixe 2015 im Überblick

Hier finden Sie eine Übersicht der Jour fixes des Jahres 2015 im Überblick.

7.  Dezember

Es ist das letzte Mal, dass wir am Montag tagen. Mehrere Mitglieder hatten gewünscht, wieder zum Dienstagstermin zurückzukehren, da es nun keine Überschneidung mehr mit den documenta-Seminaren gebe. Bei einer kleinen Befragung votierten die Teilnehmer an der Abstimmung mehrheitlich für den Dienstag.

Unser Dezember-Jour fixe soll wieder dem Jahresausklang dienén. Wir wollen uns noch einmal den Film über die documenta-Macher anschauen und über mölgliche Themen im kommenden Jahr sprechen.

 

9. November

Mitgliederversammlung mit Geschäftsbericht, Kassenbericht und Antrag auf Entlastung des Vorstandes. Der Geschäftsbericht ist, wie seit Jahren üblich, in der Rubik Vorstand nachzulesen. Auf Grund des Kassenberichts wurde der Vorstand entlastet.

Den Wechsel unseres Tagungsortes (Jetzt: Kunsttempel gegenüber der Stadthalle) hatten mehrere Mitglieder zum Anlass genommen, zu bitten, wieder zum Dienstagstermin zurückzukehren. Die Mitgliederversammlung trug dem Wunsch Rechnung und leitete eine Mitgliederbefragung ein. Mehrheitlich votierten die Mitglieder für den Dienstagstermin.

 

12. Oktober

Während unserer Planung für den 12. Oktober erreichte uns die Hiobsbotschaft, dass die documenta unseren Tagungsraum in der Unteren Karlsstraße braucht. Wir rechneten damit, dass es dazu kommen würde – hatten aber auf einen späteren Termin gehofft. Schon im November müssen wir draußen sein.

Unser Hilferuf wurde gehört. So können wir über vier Alternativen nachdenken.

1. Es gibt den Vorschlag, beim Kulturnetz (Untere Königsstraße 46 a) nachzufragen, ob wir den Raum nutzen können. Lutz und Silvia Freyer sowie Dr. Volker Schäfer bieten ihre Vermittlung an.

2. Dr. Klaus Ostermann schlägt vor, in den Kunsttempel gegenüber der Stadthalle zu gehen. Der Tempel sei montags kaum belegt, Getränke stünden zum Selbstkostenpreis bereit.

3. Dr. Hans-Bernhard Nordhoff und Heidemarie Vahl bieten ihre Wohnung (Sozialstation 1) an der Wilhelmshöher Allee als Tagungsraum an.

4. Frau von Waitz bringt die Büro-Räume der Waitzsche Dienstleistungen (Theaterstr.) ins Gespräch.

Das ist eine gute Auswahl. Allen Anbietern herzlichen Dank.

Der Abschied von der Unteren Karlsstraße 8 wird trotzdem nicht leicht.

Nach einer kurzen lebhaften Aussprache entschieden sich die Mitglieder mehrheitlich für den Kunsttempel.

Das heißt: Ab 9. November ist das documenta forum im Kunsttempel (Friedrich-Ebert-Str. 177) zu Hause.

Es bleibt dabei, dass wir jeden zweiten Montag im Monat unseren Jour fixe haben.

Die erste Zusammenkunft am 9. November um 19.30 Uhr wird die Mitgliederversammlung sein.

An die Diskussion über den neuen Ort schloss sich eine zeitweise kontroverse Debatte über die Ziele und das Selbstverständnis des documenta forums an. Da nur einige Mitglieder regelmäßig kommen und daher nur zum Teil die Abläufe kennen, wurde klar, dass über die Kommunikations-Stränge häufiger gesprochen werden muss. Desgleichen wurde deutlich, dass die Erwartungen und Zielvorstellungen nicht deckungsgleich sind. Andere Probleme konnten im Lauf des Abends geklärt werden. Auf jeden Fall muss häufiger über die Erwartungen gesprochen werden.

14. September

Zur Museumsnacht am 5. September hatte das documenta forum auf Initiative von Hans Brinckmann und Horst Schween einen Film-Zusammenschnitt gezeigt, in dem alle documenta-Macher(innen) im bewegten Bild zu sehen waren. Der Film (montiert und geschnitten von Julian Emig und Julian Cohn) fand viel Beifall

Unser Jour fixe im September galt in erster Linie dem Zwehrenturm und der Laser-Installation. Es war das erste Mal, dass wir in Raum tagten, und es zeigte sich, dass für 15 bis 20 Personen genug Raum ist.

Die Aussprache sollte eine Art Vorklärung geben, wie es mit dem Laser weitergeht, wenn der zwischen dem documenta forum und Horst Baumann abgeschlossene Vertrag ausläuft. Klar ist, dass der Laser-Strahl heute zu den Wahrzeichen Kassels gehört. Ebenso klar ist aber auch, dass dann durch Betriebs- und Reparaturkosten die Rückstellungen für den Laser weitgehend aufgebraucht sein werden. Jetzt ist eine aufwändige Restaurierung des Lasers auf der Orangerie notwendig. Eine zweite geoße Spendenaktion zugunsten des Lasers wird das documenta forum nicht leisten können.

Über die Problematik muss mit der Stadt und der documenta GmbH gesprochen werden. Zeit genug steht zur Verfügung.

Aus der Laser-Diskussion entwickelte sich ein Gespräch über das Selbstverständnis des documenta forums. Dieses Gespräch soll am 12. 10. fortgesetzt und vertieft werden.

 

Im August ist Sommerpause

 

19. Juli

Am 15. Juli 1955 wurde die erste documenta eröffnet. Der 60. Geburtstag ist ein guter Grund für eine Gala mit vielen Terminen.

Am 15. Juli 2015 unterzeichnen die Stadt Kassel und das Land Hessen einen Vertrag darüber, dass das städtische documenta Archiv zum 1. Januar 2016 unter das Dach der documenta GmbH kommt. Damit übernimmt das Land erstmals und endlich die Mitverantwortung für das Archiv.

Am 16. Juli wird im Fridericianum die wohl umfassendste Ausstellung zum Werk von Marcel Broodhaerst eröffnet.

Am 17. und 18. Juli findet in der documenta-Halle ein Symposium (organisiert von Dorothea von Hantelmann) statt, an dem die documenta-Leiter(innen) Catherine David, Okwui Enwezor, Roger Buergel, Carolyn Christov-Bakargiev und Adam Szymczyk als Gesprächspartner teilnehmen. Am Abend des 17. Juli werden alle bisherigen documenta-Leiter mit dem Hessischen Kulturpreis ausgezeichnet.

Am Sonntag, 19. Juli, findet dann das documenta-Geburtstagsfest als Bürgerfest statt.Das 90-seitige Programmfest bietet hochkarätige Veranstaltungen. Dabei sind mehrere documenta-Künstler.

Das documenta forum hat dazu folgende Beiträge organisiert:

Ugo Dossi – 12 Uhr Gespräch mit Angela Landgrebe, documenta forum, Untere Karlsstraße 8
Klaus Staeck – 13 Uhr Gespräch mit Martin Sonntag und Dirk Schwarze in der Caricatura, Kulturbahnhof

15 Uhr – Haus Untere Karlsstraße 8 (neben dem documenta-Archiv) Prof. Adrian von Buttlar, dessen Vater zum Bode-Team in den 50er und 60er Jahren gehörte, spricht über “Papas documenta”: Wie er als Kind und Jugendlicher die Entstehung der documenta erlebte. Anschließend Gespräch mit dem Bode-Meisterschüler Pitt Moog

E.R. Nele – 16 Uhr im Gespräch mit Dirk Schwarze im Haus Untere Karlsstraße 8 (neben dem documenta Archiv)

Hans Eichel – 15 Uhr Führung zu den Hauptorten der documenta, Treffpunkt Portikus Fridericianum

Heidi de Vries – 15 und 17 Uhr: “Das müßte doch verboten werden”, Lesung im Hörsaal des Naturkundemuseums aus Schmähbriefen zur documenta.

Regina Oesterling – 14 und 16 Uhr  Führungen zum Penone-Baum mit Regina Oesterling, Treffpunkt Rahmenbau.

Außerdem gibt es Veranstaltungen mit folgenden documenta-Künstlern

Timm Ulrichs – 14 Uhr, “IKON -KINO”, Kunsttempel, Stadthalle (5-Sekunden-Film)
Jürgen Klauke – 16 Uhr Galerie Coucou, Elfbuchenstraße, Interpassives Lauschen

Horst Hoheisel–12 Uhr Führung zur Denk-Stein-Sammlung im Kulturbahnhof und

16 Uhr. Gespräch am Aschrottbrunnen (vor dem Rathaus).

14. Juli

Ein Abend außerhalb der Reihe. Ausnahmsweise treffen wir uns wieder am Dienstag. Und zwar: Wir hatten gehört , dass Ingrid Mylo und Felix Hofmann ein “100-Tagebuch” zur dOCUMENTA (13) geschrieben haben. Dies wollten wir gerne vorstellen. Doch während der Planung erfuhren wir, dass die beiden am Dienstag, 14. Juli, 20 Uhr, im Kunsttempel (gegenüber der Stadthalle) ihr Buch vorstellen. Also schließen wir uns an, um nicht eine Doppelung entstehen zu lassen. – Dabei wäre für uns am selben Abend noch ein anderer Termin interessant. Das KAZ (Kasseler Architektur-Zentrum) eröffnet um 19.30 Uhr eine Ausstellung zu den temporären Bauten der documenta.

9. März

Wir hatten Adam Szymczyk zum Gespräch. Es war ein informativer und unterhaltsamer Abend. Szymczyk, der sich manchmal wortkarg und verschlossen zeigt, was bei ihm eine andere Form vin Humor ist, stimmte auf eine hochpolitische documenta ein. Farbe und Vielfalt gewannen die Aussagen dadurch, dass Szymczyk einige Team-Mitglieder mitgebracht hatte.

9. Februar

Zentrales Thema war die Diskussion eines Papiers von Hans Brinckmann zur Weiterentwicklung des documenta Archivs bzw. Gründung eines documenta Institutes. documenta-Geschäftsführerin Annette Kulenkampff nahm sich des Themas engagiert an. Sie bat darum, ihr Zeit zu geben, dass sie die Verhandlungen der Vereinbarung zur Übernahme des Archivs unter das Dach der documenta GmbH in Ruhe voran bringen kann.

12. Januar

Themen des Jour fixe waren:

Beiträge des documenta forums zum documenta Fest (60 Jahre) am 19. Juli

Beiträge des documenta forums zur Museumsnacht. Eine Arbeitsgruppe will Vorschläge machen (Hans Brinckmann, Horst Schween, Lutz Freyer)

Außerdem stellten Silvia und Lutz Freyer ihr Ausstellungsprojekt “neue enden” im Juli/August vor. Das documenta forum erklärte die Bereitschaft zur Unterstützung- Eine Trägerschaft kommt nicht in Frage.