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“Arnold Bode – vor der documenta”

Symposium im Hörsaal der Kunsthochschule Kassel
am 16.02.2019 / 14:30- 18:30Uhr 

Eine Veranstaltung der Galerie Rasch – Kooperationspartner ist die Kunsthochschule Kassel. Andrea Linnenkohl ist beratend für das Projekt tätig. Unterstützung durch die documenta-Archiv Direktorin Dr. Birgit Jooss. Kunsthistorische Unterstützung durch Anjelika Spöth M.A. Gefördert und unterstützt durch das Kulturamt der Stadt Kassel und das documenta forum

RednerInnen Symposium: Dr. Marianne Heinz / Harald Kimpel / Angela Makowski / Frank Möller / Heiner Georgsdorf

Kassel. Das Bild – Arnold Bode (1900-1977), Notre Dame, Paris 1927, Öl auf MDF-Platte, 43 x 53cm, Signatur vorne – ist eine seltene Hinterlassenschaft des documenta-Gründers aus seinen jungen Jahren, bevor er als Künstler verfemt und als Lehrer mit Berufsverbot belegt wurde. Dieses Zeitdokument ist eng verwoben mit der Stadt Kassel, welche in ihrem Beinamen die von ihm gegründete Ausstellung führt und durch die sie eine neue Identität bekam. 
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Oktogon-Projekt

In dem Jahr, in dem ihn der Tod ereilte, bot Arnold Bode (1900 – 1977) noch einmal seine ganze Kraft, Energie und Kennerschaft auf, um den Traum, den er seit Jahren träumte, in die Wirklichkeit umsetzen – zu einer documenta eine Ausstellung im Oktogonschloss unter dem Herkules zu realisieren. Für sein Oktogon-Projekt hatte Bode eine Künstlerliste aufgestellt, er hatte die Finanzierung durchgerechnet, er sah das Ziel vor Augen, musste dann aber doch kapitulieren.

Vor allem fehlte das Geld. Aber selbst wenn er das Geld zusammenbekommen hätte, hätten die Schwierigkeiten erst richtig begonnen, denn diese Kunstschau wäre eine Neben- oder Gegen-documenta geworden, weil sie nicht aus dem Team von Manfred Schneckenburger vorbereitet worden wäre, sondern von dem nahezu ausgebooteten documenta-Gründer. Außerdem hätte noch sorgfältig geprüft werden müssen, ob das Oktogonschloss in dem damaligen Zustand überhaupt für die Öffentlichkeit freigegeben worden wäre.

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Am Anfang: Der Freundeskreis um Arnold Bode

Das documenta forum

Das documenta forum wurde 1972 von Arnold Bode als ein Förderverein der documenta gegründet.

Das documenta forum verpflichtet sich, Bodes Ausstellungsidee weiterzuentwickeln und zur Sicherung der Rahmenbedingungen der documenta als einer internationalen und unabhängigen Ausstellung zeitgenössischer Kunst beizutragen. Dazu gehören kulturpolitische Stellungnahmen, mit denen wir uns in die Debatte um die Museumsplanung eingeschaltet haben.

Insbesondere setzen wir uns dafür ein, das Museum Fridericianum als Stammgebäude der documenta dadurch zu sichern, dass es zwischen den documenta-Ausstellungen als Kunsthalle auf internationalem Niveau betrieben wird.

Zur Sicherung und Stärkung der documenta gehört der Ausbau des documenta Archivs. Das documenta forum sieht in der Unterstützung des Archivs eine wesentliche Aufgabe. Allein zum Jahreswechsel 2007/2008 konnte das documenta forum 25.000 Euro zur Unterstützung eines Digitalisierungsprojekts der Video-Bändern einwerben.

Wir setzen uns für den Erhalt und die Pflege der documenta-Kunstwerke im Außenraum ein. In den Jahren 2006/2007 konnten wir mit Hilfe einer Bürgeraktion (Mein LaserMeter) sowie mit Hilfe von Sponsoren 200.000 Euro mobilisieren, um Horst Baumanns “Laserscape” aus der documenta 6 neu zu installieren und zum Strahlen zu bringen. Außerdem haben wir dazu beigetragen, dass die Klanginstallation “Three to one” von Max Neuhaus im AOK-Treppenhaus neu eingerichtet werden konnte.

Wir machen uns dafür stark, dass die Neue Galerie unter dem Dach der Museumslandschaft Hessen Kassel (mhk.) langfristig zu einem Museum der Moderne ausgebaut wird. In diesem Museum mit dem Schwerpunkt Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts sollen die Erwerbungen aus der documenta einen zentralen Platz erhalten. Auch wäre es erfreulich, wenn die mhk. eine ihrer Ausstellungen in der Kunsthalle Fridericianum aus den Beständen der Moderne gestalten würde.

Wenn Sie für die Stärkung der documenta-Idee sind, unsere Ziele unterstützen und Lust haben, Themen zu aktueller Kunst und zur documenta zu diskutieren, dann sind Sie uns als Mitglied herzlich willkommen. Ein digitales Beitrittsformular finden Sie unter Über uns – Mitglied werden.

Gern würden wir Sie auch als unseren Gast bei einem Jour fixe begrüßen. Wir tagen in der Regel jeden zweiten Dienstag im Monat um 19.30 Uhr im im Stadtteilzentrum West, Elfbuchenstraße 3 (hinter der Friedenskirche).

Die dOCUMENTA (13) fand vom 9. Juni bis 16. September 2012 unter der Leitung von Carolyn Christov-Bakargiev  in Kassel statt. Sie schloss mit einem neuen Besucherrekord: Es kamen 905.000 zahlende Gäste. Es wurden allein 12500 Dauerkarten verkauft. Das spricht dafür, dass die Ausstellung in der Region von Kassel kräftige Wurzeln trieb.

Die documenta 14 ist für die Zeit vom 10. Juni bis 17. September 2017 geplant. Der neue künstlerische Leiter wurde im Dezember 2013 berufen:  Der aus Polen stammende Kurator Adam Szymczyk ist seit zehn Jahren Direktor der Kunsthalle Basel. 2008 war er Ko-Kurator der Berlin-Biennale. Seine Tätigkeit in Basel hat er mittlerweile beendet.

Bode Centrum

Unser langjähriges Mitglied Prof. Klaus Pfromm hatte sich an der LaserMeter-Aktion ebenso stark engagiert wie bei den Bemühungen, das documenta Archiv zu einem documenta-Zentrum (Bode-Zentrum) auszubauen. Diese Bemühungen erhielten Auftrieb, als 2008 Initiativen gestartet wurden, das Archiv des Kurators Harald Szeemann nach Kassel geholt. Szeemann hatte 1972 die documenta geleitet und dabei das Berufsbild eines Ausstellungsmachers etabliert.

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