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Artikel-Schlagworte: „documenta“

Außenkunstwerke Übersicht

Das documenta forum fühlt sich verpflichtet, sich um den Erhalt und die Popularisierung der documenta-Außenkunstwerke, die auf Dauer in Kassel bleiben, zu kümmern. Eine Arbeitsgruppe arbeitet derzeit an einem Konzept für eine einheitliche Kennzeichnung der Skulpturen.

"Laserscape Kassel", Horst H. Baumann, doc6, 1977

"Laserscape Kassel", Horst H. Baumann, doc6, 1977

„Laserscape Kassel“

Künstler:

Horst H. Baumann

documenta 6 – 1977

Künstlerischer Leiter:
Manfred Schneckenburger

Zwehrenturm – Herkules – Orangerie – Karlsaue, Samstags nach Einbruch der Dunkelheit

 

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Der vertikale Erdkilometer

"Der vertikale Erdkilometer", Walter De Maria, doc6, 1977

„Der vertikale Erdkilometer“

Künstler:

Walter De Maria

documenta 6 – 1977

Künstlerischer Leiter:
Manfred Schneckenburger

Messing, Länge 1000 m, Durchmesser 2 Zoll

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Rahmenbau, documenta 6 /1977

"Rahmenbau" von Haus-Rucker-Co, documenta 6 /1977

„Rahmenbau“

Künstlergruppe:

Haus-Rucker-Co

documenta 6 – 1977

Künstlerischer Leiter:
Manfred Schneckenburger

Stahl, Stahlgitter
14 x 16,5 x 31 m


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"Traumschiff Tante Olga" von Aanatol Herzfeld

"Traumschiff Tante Olga" von Aanatol Herzfeld

„Das Traumschiff Tante Olga“

Künstler:

Anatol Herzfeld

documenta 6 – 1977

Künstlerischer Leiter:
Manfred Schneckenburger

Polyester

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"Ein Granitblock" von Ulrich Rückriem

"Ein Granitblock" von Ulrich Rückriem

„Ein Granitblock“

Künstler:

Ulrich Rückriem

Ein Granitblock (330 x 180 x 100 cm) in drei Teile gespalten.
Der mittlere Teil in vier Teile geschnitten. Alle Teile zur ursprünglichen Blockform zusammengefügt. Der untere Teil als Fundament in die Erde eingelassen.

documenta 7 – 1982

Künstlerischer Leiter:
Rudi Fuchs

Museumslandschaft Hessen Kassel

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"Spitzhacke" von Claes Oldenburg documenta7

"Spitzhacke" von Claes Oldenburg documenta7

„Spitzhacke“

Künstler:

Claes Oldenburg

documenta 7 – 1982

Künstlerischer Leiter:
Rudi Fuchs

Stahl – Höhe 12 meter

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„7000 Eichen - Stadtverwaldung statt Stadtverwaltung“, Joseph Beuys,  documenta 7 - documenta 8, 1982 - 1987

„7000 Eichen - Stadtverwaldung statt Stadtverwaltung“, Joseph Beuys, documenta 7 - documenta 8, 1982 - 1987

„7000 Eichen – Stadtverwaldung statt Stadtverwaltung“

Künstler:

Joseph Beuys

Entstehung:
documenta 7 (1982) – documenta 8 (1987)

Künstlerische Leitung:
Rudi Fuchs (doc 7)
Manfred Schneckenburger (doc 8 )

7000 Eichen und 7000 Basaltsteine für Kassel Stadt.


 

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"Man Walking to the Sky", Jonathan Borofsky, documenta9, 1992

"Man Walking to the Sky" von Jonathan Borofsky

„Man Walking to the Sky“

Künstler:

Jonathan Borofsky

DOCUMENTA IX – 1992
Künstlerischer Leiter:
Jan Hoet

Stahl, Fiberglas, Aluminium
Höhe ca. 25 Meter

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"Raumskulptur" von Per Kirkeby, documenta9 - 1992

"Raumskulptur" von Per Kirkeby, documenta9 - 1992

„Raumskulptur“

Künstler:

Per Kirkeby

DOCUMENTA IX – 1992
Künstlerischer Leiter:
Jan Hoet

Ziegelmauerwerk
875 x 1074 x 399 cm

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Ohne Titel von Jimmie Durham, documenta9 - 1992

Ohne Titel von Jimmie Durham, documenta9 - 1992

Ohne Titel (nicht mehr in Kassel)

Künstler:

Jimmie Durham

DOCUMENTA IX – 1992

Künstlerischer Leiter:
Jan Hoet

Sandstein

Die beiden Steine von Jimmie Durham waren nie offiziell an die Stadt übergeben worden. Während der Vorbereitung der dOCUMENTA (13) kassierte Jimmie Durham die Steine ein und präsentierte sie in einem Aue-Pavillon während der documenta. Bei Schluss der Ausstellung nahm Durham die Steine mit.

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"Die Fremden", Thomas Schütte, doc9, 1992

"Die Fremden", Thomas Schütte, doc9, 1992

„Die Fremden“

Künstler:

Thomas Schütte

DOCUMENTA 9 – 1992

Künstlerischer Leiter:
Jan Hoet

 

 

Die glasierten Tonfiguren sind Teil einer größeren Installation, die Schütte zur DOCUMENTA IX schuf.

 

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„Ansichten eines Steins“

Künstler:

Giuseppe Penone

 dOCUMENTA (13) – 2012

aufgestellt am 21. 6. 2010

Künstlerischer Leiterin:
Carolyn Christov-Bakargiev

Am Tag der Sommersonnenwende im Jahr 2010, zwei Jahre vor Eröffnung der dOCUMENTA (13), weihten Giuseppe Penone, Carolyn Carolyn Christov-Bakargiev und Oberbürgermeister Hilgen Penones Skulptur Idee di Pietra (Ansichten eines Steins) in der Karlsaue, unterhalb der Schönen Aussicht, ein.  Der Bronzebaum, der in seinem Geäst einen Stein trägt, war das erste Kunstwerk der kommenden documenta. Die Skulptur fand schnell soviel Freunde, dass es im Herbst 2012 gelang, die Arbeit für Kassel zu erwerben. Im Jahr 2013 wurde dann auch noch erreicht, dass die Skulptur auf dem einmal gefundenen Platz stehen bleiben kann.

 

Bode Centrum

Konzeptpapier Bode Centrum

Unser langjähriges Mitglied Prof. Klaus Pfromm hatte sich an der LaserMeter-Aktion ebenso stark engagiert wie bei den Bemühungen, das documenta Archiv zu einem documenta-Zentrum (Bode-Zentrum) auszubauen. Diese Bemühungen erhielten Auftrieb, als 2008 Initiativen gestartet wurden, das Archiv des Kurators Harald Szeemann nach Kassel geholt. Szeemann hatte 1972 die documenta geleitet und dabei das Berufsbild eines Ausstellungsmachers etabliert.

Der Architekt Klaus Pfromm kniete sich so sehr in die Arbeit, dass seine Überlegungen zu einem Bode-Zentrum die Qualität einer Studie erlangten. Obwohl von einer tödlichen Krankheit gezeichnet, konnte er den Kern der Studie fertigstellen. Sein Papier wurde zur Planungs- und Diskussionsgrundlage für die Arbeitsgruppe Stadt-Land, die sich mit dem Projekt Bode-Zentrum beschäftigte. In Erinnerung an Pfromms Leistung, der bald darauf starb, dokumentieren wir hier die Inhalte der Studie. Leider gibt es bis heute keine Chance auf Umsetzung der Überlegungen.

Vorrede

Die documenta gilt als eine der bedeutendsten und weltweit am meisten beachteten Ausstellungen zeitgenössischer Kunst. Ins Leben gerufen wurde sie 1955 von dem Künstler und Kunsterzieher Arnold Bode in Kassel. Nach den Jahren der nationalsozialistischen Diktatur sollte sie die deutsche Öffentlichkeit mit der internationalen Moderne und mit der eigenen gescheiterten Aufklärung konfrontieren und versöhnen. Niemand hätte damals gedacht, dass die Ausstellung, oft als „Museum der 100 Tage“ bezeichnet, zu einem beispiellosen Erfolg werden sollte – und doch findet im Sommer 2012 die dreizehnte documenta statt. Der singuläre Charakter der documenta wird sichergestellt: Es wird alle fünf Jahre eine neue Künstlerische Leiterin oder ein neuer Künstlerischer Leiter bestimmt und die Ausstellung gleichsam neu erfunden. Unter stets wechselnder Regie, und im ebenso gemächlichen wie unerbittlichen Rhythmus von fünf Jahren, ist die documenta zu einem weltweit verbindlichen Seismographen der zeitgenössischen Kunst avanciert: Bei der documenta zeigt sich, ob es der Kunst gelingt, die Welt in Bilder zu fassen und ob diese Bilder für ihr Publikum Gültigkeit haben. Ein Konzept, das sich bewährt. Bei der documenta 12 wurden über 750.000 Besucherinnen und Besucher gezählt. Diesen Beitrag weiterlesen »

Am Anfang: Der Freundeskreis um Arnold Bode

Der Verein ist 1972 von documenta-Vater Arnold Bode genau in dem Zeitraum begründet worden, als Bode klar wurde, dass die Weiterentwicklung der documenta-Idee nicht mehr unter seiner Regie laufen würde.
Der Verein documenta forum war zuerst ein Freundeskreis, mit dessen Hilfe Arnold Bode an den Gremien vorbei auf die documenta Einfluss nehmen wollte.

Zu den Gründungsmitgliedern gehörten neben Bode: Blase, Brandi, Dierichs, Gräfin Metternich, Heise, Hunstein, Ludewig, Mangold, Müller-Domnick, Nickel, Orzechowski, Rudolph, Schmitz-Hertzberg, Spötter, Thönges, Wiskemann. Den Vorstand bildeten: Bode, Rudolph, Wiskemann, Sekretariat Dr. Ela Spornitz.

Nach dem Tod Bodes (1977) widmete sich der Verein zuerst dem ideellen Erbe Bodes. Im Laufe der Jahre profilierte sich das documenta forum als Förderverein der documenta-Idee und aller mit der documenta verbundenen Institutionen und Objekte – documenta Archiv, Kunsthalle Fridericianum, documenta-Kunstwerke in der Stadt und documenta-Werke in der Neuen Galerie.

Folgende Gäste konnten wir seit 2008 zu Gesprächen im documenta forum einladen:

Kulturdezernent Thomas-Erik Junge sowie Kulturamtsleiterin Dorothee Rhiemeier

documenta-Leiterin Carolyn Christov-Bakargiev (zusammen mit dem Kunstverein)

Roger Buergel und Ruth Noack

Prof. Dr. Bernd Küster, Direktor der Museumslandschaft Hessen Kassel

Die Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Eva Kühne-Hörmann

Oberbürgermeister und Kulturdezernent Bertram Hilgen

Katrin Sauerländer vom Team der dOCUMENTA (13)

Horst Hoheisel, dessen Aschrottbrunnen zu einem Objekt der nächsten documenta erhoben worden ist.

Henriette Gallus, Pressesprecherin der dOCUMENTA (13)

Christian Philipp Müller, Rektor der Kunsthochschule und documenta-Künstler

Dorothee von Hantelmann, documenta-Professorin

Karin Stengel/ Dr. Gerd Mörsch, Leiter des documenta Archivs

Rein Wolfs, Direktor der Kunsthalle

Susanne Pfeffer, Kunsthallen-Direktorin

Landtagskandidaten (Befragung zum documenta Archiv)

Annette Kulenkampff, documenta-Geschäftsführerin

Dr. Dorothee Gerkens (Neue Galerie)

Henriette Gallus und Christoph Platz, Team documenta 14

Klaus Staeck, Ugo Dossi, Pitt Moog, E.R. Nele, Adrian von Buttlar als Gäste zum 0. Geburtstag der documenta

Adam Szymczyk, Leiter documenta 14

Angiama Sepake und documenta-Vermittlungsteam

Dr. Birgit Jooss, Direktorin des documenta Archivs

 

 

 

Vereinsschwerpunkte

Wir treffen uns in der Regel am zweiten Dienstag im Monat um 19.30 Uhr zu einem Jour fixe. Unser Tagungsort war von November 2015 bis September 2016 der Kunsttempel, Friedrich-Ebert-Str. 177, gegenüber der Stadthalle.

Seit September 2016 finden unsere Treffen (Jour fixe) im Stadtteilzentrum West, Elfbuchenstraße 3 (hinter der Friedenskirche) statt.

Die Termine werden am Ende des Jahres für das kommende festgelegt. Bei den Treffen zum Jour fixe diskutieren wir aktuelle Fragen, begrüßen Gäste/Referenten aus Kunst und Kultur – wobei immer die documenta ein Schwerpunkt ist. Die genauen Themen werden mit dem Versenden der Einladung und Tagesordnung bekannt gegeben.

 

Das documenta forum versteht sich als ein Verein, der alle Bemühungen unterstützt, die documenta-Idee Arnold Bodes zu erhalten und fortzuentwickeln. Kulturpolitisch setzen wir uns dafür ein, dass finanziell, räumlich und personell die Voraussetzungen für die Organisation der documenta im Fünf-Jahres-Rhythmus gegeben sind.

Dabei ist stillschweigende Voraussetzung, dass das Museum Fridericianum als Ganzes der jeweiligen documenta zur Verfügung steht. Dies gelingt aber nur, wenn das Fridericianum in der Zwischenzeit als Kunsthalle auf internationalem Niveau betrieben wird, wie der zwischen dem Land Hessen und der Stadt Kassel Mitte der 80er-Jahre unterschriebene Vertrag vorsieht. Wir setzen uns folglich für die Stützung und Stärkung der Kunsthalle ein. Unmittelbar nach ihrer Berufung zur Direktorin der Kunsthalle luden wir Susanne Pfeffer zu einem Gespräch ein. Auch führte sie uns durch erste Ausstellung.Da die documenta das Fridericianum als Ausstellungsort braucht, pausiert 2016 die Kunsthalle. Allerdings werden Interessierte in dem Jahr eine von Susanne Pfeffer organisierte Ausstellung  in Venedig sehen können. Dort stellt sie ein Projekt von Anne Imhof im deutschen Pavillon aus. Der für Kassel abgeschlossene Vertrag mit Susanne Pfeffer wurde bis 2021 verlängert.

In gleicher Weise engagieren wir uns für das documenta Archiv. Es muss mittel- und langfristig personell und räumlich ausgebaut werden und eine breitere Trägerschaft erhalten. Ziel soll die Schaffung eines documenta-Instituts sein. Wir sind sicher, dass Dr. Birgit Joos, die seit Juli 2016 Direktorin des documenta Archivs ist, mit Entschiedenheit diese Ziele angehen wird. Frau Joos stellte sich im Juli im documenta forum vor und realisierte im Oktober in Zusammenarbeit mit uns die Vorführung eines Films den Bernd Scott und Peter Schima aus Fotos von der documenta 1955 hergestellt hatten. Um dem documenta Archiv bei seiner Profilierung zu helfen, hat das documenta forum in den Jahren von 2007 bis 2011 zur Finanzierung von Projekten und Erwerbungen Spendengelder in Höhe von knapp 55000 Euro einwerben können. Außerdem konnten wir zugunsten des Archivs auch kleinere Spenden gewinnen. Zudem konnten wir mit Hilfe von Mäzenen 15.000 Euro zur Finanzierung des Festprogramms zum 50. Geburtstag des Archivs beisteuern.

Wir setzen uns ferner dafür ein, dass die Neue Galerie in ihrer Anlage und inhaltlichen Struktur so gestaltet wird, dass sie den Namen Muser Moderne zu recht tragen kann.

Ein besonderes Augenmerk legen wir auf die Pflege und den Erhalt der in Kassel verbliebenen documenta-Kunstwerke im Außenbereich.

Siehe die Rubrik Außenkunstwerke unter Projekte.

Vereinsschwerpunkte - Außenkustwerke (u.A. Laser, Beuys 7000 Eichen)

Vereinsschwerpunkte - Außenkustwerke (u.a. Laser, Beuys' 7000 Eichen, Three to One, Der vertikale Erdkilometer)

 

Unter den Außenkunstwerken erfordert die Laser-Installation (Laserscape) ein umfangreiches Engagement.

Auf Initiative des documenta forums wurde im Jahre 2007 die Laser-Installation, die Horst H. Baumann 1977 zur documenta 6 als eine Landschafts-Lichtskulptur im Zwehrenturm geschaffen hatte, völlig erneuert. Der neue Laser nimmt nur einen Bruchteil der früheren Fläche in Anspruch, ist um ein Vielfaches leistungsstärker und billiger. Die für die Neuinstallation erforderlichen Kosten konnte das documenta forum durch die Einwerbung von Sponsorengeldern und die populäre Aktion Mein LaserMeter (symbolischer Verkauf des Laserstrahls) gewinnen. Durch den Gewinn von SMA als Sponsor konnte erreicht werden, dass der Laser mit einer Photovoltaik-Anlage ausgestattet wurde.

Der neue Laser wird vom documenta forum betrieben. Der Verein ist auch für die Wartung zuständig.

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Das documenta forum

Das documenta forum wurde 1972 von Arnold Bode als ein Förderverein der documenta gegründet.

Das documenta forum verpflichtet sich, Bodes Ausstellungsidee weiterzuentwickeln und zur Sicherung der Rahmenbedingungen der documenta als einer internationalen und unabhängigen Ausstellung zeitgenössischer Kunst beizutragen. Dazu gehören kulturpolitische Stellungnahmen, mit denen wir uns in die Debatte um die Museumsplanung eingeschaltet haben.

Insbesondere setzen wir uns dafür ein, das Museum Fridericianum als Stammgebäude der documenta dadurch zu sichern, dass es zwischen den documenta-Ausstellungen als Kunsthalle auf internationalem Niveau betrieben wird.

Zur Sicherung und Stärkung der documenta gehört der Ausbau des documenta Archivs. Das documenta forum sieht in der Unterstützung des Archivs eine wesentliche Aufgabe. Zum Jahreswechsel 2007/2008 konnte das documenta forum 25.000 Euro zur Unterstützung eines Digitalisierungsprojekts der Video-Bändern einwerben.

Wir setzen uns für den Erhalt und die Pflege der documenta-Kunstwerke im Außenraum ein. In den Jahren 2006/2007 konnten wir mit Hilfe einer Bürgeraktion (Mein LaserMeter) sowie mit Hilfe von Sponsoren 200.000 Euro mobilisieren, um Horst Baumanns “Laserscape” aus der documenta 6 neu zu installieren und zum Strahlen zu bringen. Außerdem haben wir dazu beigetragen, dass die Klanginstallation ?Three to one? von Max Neuhaus im AOK-Treppenhaus neu eingerichtet werden konnte.

Wir machen uns dafür stark, dass bei der Neuordnung der Museumslandschaft in Kassel ein Museum oder eine Galerie für die Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts geschaffen wird, in der documenta-Kunstwerke einen zentralen Platz erhalten.