Kunstverein, Kulturnetz und documenta-Forum laden zu Adam Szymczyk in die documenta-Halle ein

Hunderte Neugierige kamen, um Adam Szymczyk, den künstlerischer Leiter der documenta 14, in der documenta-Halle erleben. Die Plätze reichten bei weitem nicht. Kunstverein, Kulturnetz und documenta-Forum hatten gemeinsam eingeladen. Die HNA berichtete ausführlich darüber.

Es fanden sich freilich nicht nur geduldige Zuhörer ein, viele Gäste hatten eigene Vorschläge und konkrete Ideen mitgebracht. Ein Vorschlag lautete, den alten Traum des documenta-Gründers Arnold Bode zu verwirklichen und das Oktogon des Herkules für die d14 zu nutzen. Die Absage Adam Szymczyk war elegant: So unbescheiden, es als Erstes mit dem Herkules aufnehmen, wolle er nicht sein – „Geben Sie mir etwas Zeit.“ Gegen Ende der Veranstaltung sagte Adam Szymczyk auf Deutsch: „Danke für die Anregungen“.

Szymczyk kündigte auch an mit den Kasseler „Kulturproduzenten“ intensiver ins Gespräch kommen, mögliche „Kollaborationen“ erörtern: „Da gibt es zahlreiche Anknüpfungspunkte.“ Szymczyk präsentierte sich mit stoischer Ruhe und trockenem Humor: Gefragt, ob die documenta nur eine Elite anspreche, antwortete er schlagfertig: „Ja, eine Elite von einer Million Menschen.“

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