Artikel-Schlagworte: „documenta 14“

documenta 14-Arbeit „View from Above“ von Hiwa K ist in das Stadtmuseum zurückgekehrt

Jörg Sperling, hier in seiner Funktion als Vorstandsmitglied des Vereins Freunde des Stadtmuseums e.V., Kulturdezernentin Susanne Völker und Museumsleiter Dr. Kai Füldner präsentieren "View from Above“ von Hiwa K im Stadtmuseum Kassel

Jörg Sperling, hier in seiner Funktion als Vorstandsmitglied des Vereins Freunde des Stadtmuseums e.V., Kulturdezernentin Susanne Völker und Museumsleiter Dr. Kai Füldner präsentieren “View from Above“ von Hiwa K im Stadtmuseum Kassel | Quelle: Stadt Kassel; Foto: Dieter Schachtschneider

27.05.2019 | Das documenta 14 Kunstwerk von Hiwa K „View from Above“ ist jetzt Teil der Dauerausstellung im Stadtmuseum Kassel. Kulturdezernentin Susanne Völker stellte die Arbeit im Beisein von Museumsleiter Dr. Kai Füldner und dem Vorstandsmitglied des Vereins Freunde des Stadtmuseums e.V., Jörg Sperling, vor.

Der Videofilm ist nun im Raum des Modells der im 2. Weltkrieg zerstörten Stadt Kassel des Stadtmuseums zu sehen. Dazu ist der ursprünglich nur englischsprachige Film mit deutschen Untertiteln versehen worden. Hiwa K hatte diese Arbeit im Jahr 2017 für die documenta 14 erstellt. Das Video „View from Above“ wurde für die Zeit der documenta 14 im Stadtmuseum installiert, 2018 ist es über die Stadt Kassel von dem Verein Freunde des Stadtmuseums e.V. angekauft worden.

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Weichen für documenta 15 gestellt Jahresabschluss documenta 14 festgestellt

Boris Rhein, Hessischer Minister für Wissenschaft und Kunst © HMWK

Boris Rhein, Hessischer Minister für Wissenschaft und Kunst © HMWK

29 November 2018 In ihrer Sitzung am gestrigen Mittwoch, den 28. November 2018, haben die Gremien der documenta und Museum Fridericianum gGmbH zentrale Weichen für die Zukunft der documenta gestellt. 

Zum einen wurde der Wirtschaftsplan für das Jahr 2019 beschlossen, zum anderen die Eckwerte des 5-Jahresplans bis zum Jahr 2023 erörtert mit dem Ziel, die Planungen und die Umsetzung der documenta 15 abzusichern, die vom 18. Juni 2022 bis zum 25. September 2022 stattfinden wird. Diesen Beitrag weiterlesen »

Nun ist er also weg vom Königsplatz, der Obelisk von Peter-Matthias Gaede 

Peter-Matthias Gaede (* 27. April 1951 in Selters) ist ein deutscher Journalist. Er war von 1994 bis 2014 Chefredakteur des Reportagemagazins GEO von Gruner + Jahr. (Wikipedia)

Bild: Peter-Matthias Gaede, links im Bild während der Museumsnacht 2016 in Kassel

Nun ist er also weg vom Königsplatz, der Obelisk. Nun ist sie also abgebaut, diese Provokation, diese Beleidigung des “gesunden Menschenverstands”, dieses fast schon Entartete, diese hohle Hässlichkeit, die ja jeder Betonfacharbeiter bauen könnte, diese Pseudo-Kunst mit ihrem unverschämten Dank der Fremden, die sich aufgenommen fühlen, obwohl sie doch Fremde sind. Dieser Beleg für alles, was man schon immer an der Lokalpolitik so schrecklich fand, wenn sie nicht gerade Schützenvereine unterstützt. Nun also haben sie endlich verloren, diese Schnösel, die sich doch tatsächlich erdreistet haben, ihr eigenes Geld für den Obelisken geben zu wollen. Nun hat, schreiben zumindest die 50, 60 chronischen Wutkommentarverfasser im Forum der HNA, das Volk gesiegt. Auch wenn es nie befragt worden ist. Nun hat angeblich die Mehrheit gesprochen, obwohl sie es nie getan hat. Nur ruhiger geblieben ist als jene, die dem Künstler Olu Oguibe auch nach dem Abbau seines Werkes noch die Krätze an den Hals wünschen. Nun ist eine unverschämte Elite in ihre Schranken verwiesen und der Königsplatz zu Kassel endlich wieder frei für Bratwurstbuden und andere Grundrechte des deutschen Bürgers mitsamt seinem Verständnis von – allerdings nie artikulierter – „wahrer Kunst“.

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Gila Kolb – Bedeutungen verschieben.

Gila Kolb ist Kunstpädagogin und Kunstvermittlerin und Dozentin für Fachdidaktik im Studiengang MA Art Education an der HKB und PHBern und leitet das Forschungsprojekt «The Art Educator’s Walk- Strategien und Haltungen von Kunstvermittler*innen auf der documenta 14 im Forschungsschwerpunkt Intermedialität der HKB Bern.

Sie ist Mitglied des Vorstandes des documenta forums, Mitherausgeberin des Readers «What’s Next? Art Education» (Kopaed Verlag, 2015) und Herausgeberin des dreisprachigen Interview-Blogs «The Art Educator’s Talk». Aktuelle Kunstvermittlung betreibt sie mit der Agentur «agency art education» und der Gruppe «Methode Mandy». Forschungsschwerpunkte: Zeichnen können im Kunstunterricht (Promotionsprojekt), Strategien und Agency von Kunstvermittler*innen der documenta14 (Forschungsprojekt) und Kunstvermittlung nach dem Internet. (Foto: Olga Holzschuh)

„Welche Lektüre, Postion, Autorin oder Theorie, welcher Moment oder welche Situation, welches Erlebnis hat ihnen die gesellschaftliche Relevanz von Kunst vorgeführt?“ – eine Antwort auf diese Frage der HKB- Zeitung 2/2018. Erstveröffentlichung: HKB Zeitung 2/2018, S. 16-17 im Mai 2018, abrufbar hier.

Im letzten Sommer fand die documenta 14, eine der wichtigsten Grossausstellungen zeitgenössischer Kunst, in Kassel statt. Mit drei Beispielen aus deren Kontext möchte ich auf die Frage nach der gesellschaftlichen Relevanz von Kunst antworten:

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Evangelische Akademie Hofgeismar: documenta 14 – Ein Blick zurück nach vorn

Veranstaltung der Evang. Tagungsstätte Hofgeismar Hofgeismar
vom 08.06.2018 bis 10.06.2018 (18:00 Uhr bis 13:00 Uhr)

Mit großem Medieninteresse wurde die documenta 14 in Athen und Kassel wahrgenommen. Was ist von dieser documenta geblieben? Die Frage geht weit über die der Finanzen oder den Verbleib eines Obelisken in Kassel hinaus. Wie wirkte sich die Ausweitung auf den zweiten Standort Athen aus? Wie sieht aus heutiger Sicht das Feedback zum Ausstellungskonzept und zur Vermittlung aus?

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Peter-Matthias Gaede über die documenta 14

Peter-Matthias Gaede (* 27. April 1951 in Selters) ist ein deutscher Journalist. Er war von 1994 bis 2014 Chefredakteur des Reportagemagazins GEO von Gruner + Jahr. (Wikipedia)

Bild: Peter-Matthias Gaede, links im Bild während der Museumsnacht 2016 in Kassel

Es ist ein Skandal, das 5,4-Millionen-Defizit der documenta 14 betrüblich zu finden und es künftig vermeiden zu wollen. Es ist ein Angriff auf die Freiheit der Kunst, die Dezentralisierung der documenta, wie sie 2017 mit dem Zweitstandort Athen praktiziert worden ist, für die Zukunft und auch retrospektiv kritisch zu überdenken; vor allem konzeptionell infragezustellen. Es ist eine ausgesprochene Anmaßung der Stadt Kassel, aus der Tatsache, dass sie die documenta seit 1955 wesentlich co-finanziert, die Hoffnung abzuleiten, die documenta könne ihr erhalten bleiben. Es muss sowieso mehr Geld her für die documenta – und dann sollte sie endlich das Recht haben, aus der „Provinz“ verschwinden zu können.

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Dating the Chorus – Kunstvermittlung auf der #documenta14

Wie Kunstvermittlung auf der #documenta14  so war – und welche Überlegungen ChoristInnen dazu hatten, könnt man nun auch online nachlesen: Dank der Initiative einer Gruppe von ChoristInnen wurden die zwei Magazine “Dating the Chorus 1 und 2” noch in der Laufzeit der documenta14 verfasst und veröffentlicht. Das documenta-forum hat diese Initiative gefördert.

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Offener Brief an den Aufsichtsrat der documenta und Museum Fridericianum gGmbH

Sehr geehrter Aufsichtsratsvorsitzender, Herr Oberbürgermeister Christian Geselle, sehr geehrter Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender, Herr Staatsminister Boris Rhein, sehr geehrte Damen und Herren Aufsichtsratsmitglieder,

viele Kasseler Kulturinstitutionen sind in großer Sorge um die Reputation der documenta als weltweit bedeutender Ausstellung zeitgenössischer Kunst. Diese Sorge umfasst neben dem sich konkretisierenden finanziellen Ergebnis auch die Behandlung dieser Situation durch die verantwortlichen Gremien und die medial produzierte öffentliche Wahrnehmung.

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Aufruf: Kommt zum Abschluss der documenta 14 zum Fridericianum!

 

Liebe Mitglieder und Interessenten des documenta forums, der documenta! Die documenta14 hat eine stürmische letzte Woche. Der Vorstand wurde angesprochen, ob es keine Stellungnahme des documenta forums zu der Debatte um das Defizit der documenta 14 gäbe. Eine Stellungnahme ging an die HNA, wurde aber leider noch nicht verwendet. Daher zur Information als Anhang.

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Finanzielles Defizit bei der documenta 14: Aufklärung und Besonnenheit

Das documenta forum tritt dafür ein, eine abschließende Bewertung der finanziellen Situation der documenta 14 in Athen und Kassel erst nach Vorlage des Berichts der Wirtschaftsprüfer vorzunehmen. Auch die Benennung der Verantwortlichen sollte erst nach Analyse der Fakten erfolgen. Jegliche Vorverurteilung könnte für die Institution documenta schädlich sein.

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Jour fixe am 14.03.2017 Gespräche rund um die documenta 14

Am 14. März um 19.30 Uhr findet unser Jour fix im Stadtteilzentrum West, Elfbuchenstraße 3 statt – diesmal im oberen Stockwerk in dem größeren Raum. Es wird ein Jour fixe der etwas anderen Art, da wir diesmal kein spezielles Thema, keinen speziellen Gast haben. Sondern miteinander ins Gespräch kommen wollen – mit allem rundum die documenta 14.

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Jour fixe am 10.01.2017 zu Gast: Andrea Linnenkohl, Assistentin von Adam Szymczyk

Am 10. Januar um 19.30 findet unser Jour fix im Stadtteilzentrum West, Elfbuchenstraße 3 statt. Unser Ehrenmitglied Karl Oskar Blase ist im Alter von 91 Jahren am 27. Dezember 2016 verstorben. Wir wollen daher unser Treffen mit einem Gedenken an ihn beginnen. Zum Start in das documenta-Jahr 2017 hat sich die Assistentin des künstlerischen Leiters, Andrea Linnenkohl, spontan bereit erklärt, zu uns zu kommen und mit uns über den Stand der documenta-Planung drei Monate vor dem Start zu sprechen.

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Informationsveranstaltung zum ‘Parthenon der Bücher’

Das documenta forum hatte für diese Veranstaltung den großen Saal des Stadtteilzentrums angemietet, das war auch gut so. Ca. 80 Personen interessierten sich für dieses Projekt der documenta 14 von der Künstlerin Marta Minujin. Es gab nicht nur umfangreiche Informationen, sondern auch eine neue Kiste Bücherspenden für das Projekt. Elena Parwan und Caroline Kim vom documenta 14 -Team nahmen diese gerne in Empfang.

Foto: Gert Hausmann

Kunstverein, Kulturnetz und documenta-Forum laden zu Adam Szymczyk in die documenta-Halle ein

Adam Szymczyk - Leiter der d14

Adam Szymczyk – Leiter der d14

Hunderte Neugierige kamen, um Adam Szymczyk, den künstlerischer Leiter der documenta 14, in der documenta-Halle erleben. Die Plätze reichten bei weitem nicht. Kunstverein, Kulturnetz und documenta-Forum hatten gemeinsam eingeladen. Die HNA berichtete ausführlich darüber.

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