Presse

HNA: “Künstler Olu Oguibe zum Kasseler Obelisken: Standort nicht verhandelbar”

Über den Obelisken diskutierten mit dem Publikum (v.l.n.r.) die Sozialwissenschaftlerin und d14-Kunstvermittlerin Ayse Gülec, der Künstler Lutz Freyer vom documenta-Forum, Dr. Thomas Bündgen (Moderation), der Dechant der Katholischen Kirche Kassel Harald Fischer und der Kunsthistoriker und documenta-Kenner Dr. Harald Kimpel (Foto: Gila Kolb)

Unter dem Thema „Der `Obelisk´ in der Diskussion“ luden das documenta Forum und das KulturNetz Kassel zu einem Kulturpolitischen Forum am Freitag, den 13. April in das Stadtteilzentrum Vorderer Westen, Elfbuchenstr. 3 ein. Wie zu erwarten war das Interesse an dem Thema sehr groß und es entwickelte sich eine kontroverse und lebhafte Diskussion der zahlreichen BesucherInnen.

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Stellungnahme zur Schwerpunktsetzung der Kulturentwicklung und -förderung in der Stadt Kassel

Das documenta forum begrüßt die Intention der hauptamtlichen Mitglieder des Magistrats über eine Schwerpunktsetzung der Kulturentwicklung und Kulturförderung in der Stadt Kassel.

Dass jetzt das Aus für die Bewerbung angeregt wird, zeugt aber von einer irritierenden Diskontinuität in den Vorstellungen zur Kulturförderung der Stadt Kassel. Nach der teuren Verpflichtung auswärtiger Kulturberater*innen, der Inszenierung einer aufwändigen Image-Kampagne und der Installation unterschiedlicher Beteiligungsformate mit beeindruckendem Engagement vieler Akteur*innen aus einem breiten Spektrum der Kasseler Kultureinrichtungen zur Kulturhauptstadtbewerbung mit über 40 Kulturschaffenden muss das eingesparte Geld jetzt unbedingt und schnell genau dieser Gruppe eine Perspektive für die Kulturarbeit in der Stadt ermöglichen. Eine Abkehr von den bisherigen Anstrengungen und Vorbereitungen zur Kulturhauptstadtbewerbung kann aber nur nach vertiefter öffentlicher Debatte erfolgen. Begrüßenswert sind die geplante Bürgerversammlung und auch eine gezielte Anhörung der am bisherigen Prozess beteiligten Akteur*innen.

Zu den alternativ eingebrachten Zielen schlagen wir folgendes vor:

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Eine neue Neue Galerie? Das documenta forum plädiert für ein Museum der Moderne

Neue-Galerie; Foto Jörn Budesheim
Eine neue Neue-Galerie? Foto Jörn Budesheim

Gerade feiert die Neue Galerie ihre Wiedereröffnung nach der documenta 14. Der richtige Zeitpunkt, eine öffentliche Debatte über ihre zukünftige Konzeption zu führen. In der Printausgabe der HNA vom 14.02.2018 legt Mark-Christian von Busse ausführlich dar, welche Vorschläge das documenta forum und sein Vorstand Jörg Sperling für eine Neuausrichtung der Neuen Galerie in die zu führende Debatte einbringen.
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Jörg Sperling im HNA Interview: Obelisk zeigt Wirkung

Bleibt der Obelisk von Künstler Olu Oguibe in Kassel – oder doch nicht? Unserer Vorsitzender Jörg Sperling sprach im Interview auch über die schwierige Lage rund um die documenta.

Auf die Frage, ob ihn die Diskussion über den Obelisken störe, antwortet Jörg Sperling: “Nein, im Gegenteil. Wenn über ein Kunstwerk so debattiert wird wie aktuell über den Obelisken, dann kann man sagen: Dieses Kunstwerk zeigt seine Wirkung. Und innerhalb dieser Wirkung gibt es eine Bandbreite: von der populistischen Ablehnung bis zur Zustimmung. Dazu sind so viele Argumente ausgetauscht worden, dass es der Kunst nur guttun kann. Auch bei uns im documenta-Forum wird ja heftig diskutiert über den Obelisken.”

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documenta forum zum Obelisken von Olu Oguibe

Das documenta forum in Kassel nimmt zum Aufruf der Stadt zum Ankauf des Obelisken von Olu Oguibe Stellung:

Die Arbeit von Olu Oguibe zur documenta 14 in Kassel löst in der Stadtgesellschaft wie im Vorstand und bei den Mitgliedern eine kontroverse und produktive Diskussion aus. Das ist zu begrüßen. Erschreckend hingegen ist festzustellen, mit welchen Ausdrücken und Beschimpfungen der Spendenaufruf in den Medien überzogen wird. Hier fordern wir die Rückkehr zu einer offenen, konstruktiven Diskussion in der Öffentlichkeit.

Wie eine solche Kontroverse geführt wird, spiegelt stets auch den Zustand einer Kultur und Gesellschaft. Die anhaltende und vielstimmige Diskussion um dieses Kunstwerk zeigt, welche Wirkung es bereits jetzt in die Stadtgesellschaft hinein entfaltet hat. Wenn heftig über ein Kunstwerk gestritten wird, ist das bereits Bestandteil seiner Qualität. Wir haben in Kassel noch die Diskussion über Beuys‘ 7000 Steine auf dem Friedrichsplatz zur documenta 7 von 1982 in Erinnerung.

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Jörg Sperling ist neuer Vorsitzender des documenta forums

Das documenta forum in Kassel hat in seiner Mitgliederversammlung am 16.01.2018 Jörg Sperling als neuen 1.Vorsitzenden gewählt. Jörg Sperling hat in Kassel Kunst und Politik studiert und war bis 2015 Leiter der Heinrich-Schütz-Schule in Kassel. Die Nachwahl war notwendig geworden, weil der langjährige Vorsitzende Dirk Schwarze im Sommer 2017 überraschend gestorben war. Das Forum wird die Leistungen des Journalisten, Kunstkritikers und Autors Dirk Schwarze demnächst in einer besonderen Veranstaltung würdigen.

In einer ersten Stellungnahme betonte Jörg Sperling, dass es vordringliche Aufgabe des documenta forums sei, dafür einzutreten, dass die Rahmenbedingungen für die documenta als internationale und unabhängige Ausstellung gesichert werden. Hierzu werde das documenta forum in einen Informationsaustausch mit den gegenwärtigen Gesellschaftern der documenta gGmbH, dem Land Hessen, der Stadt Kassel und auch der Bundeskunststiftung eintreten.

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Monopol-Magazin: Harald Kimpel und Volker Schäfer über die Zukunft der documenta

Ein Schicksalsjahr? 2018 stünden wichtige Entscheidungen an, meint das Magazin Monopol in seiner Online Ausgabe: Doch “die Verantwortlichen hüllen sich in Schweigen über den weiteren Kurs der Documenta.”

In dem Artikel mit dem Titel “documenta sucht neue Leitung” kommen eine Reihe von Kommentatoren zu Wort, die ihre Einschätzung der schwierigen Lage abgegeben. Unter anderem Harald Kimpel, langjähriger Vorsitzende des documenta forums sowie Volker Schäfer, der zweite Vorsitzende.

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Offener Brief an den Aufsichtsrat der documenta und Museum Fridericianum gGmbH

Sehr geehrter Aufsichtsratsvorsitzender, Herr Oberbürgermeister Christian Geselle, sehr geehrter Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender, Herr Staatsminister Boris Rhein, sehr geehrte Damen und Herren Aufsichtsratsmitglieder,

viele Kasseler Kulturinstitutionen sind in großer Sorge um die Reputation der documenta als weltweit bedeutender Ausstellung zeitgenössischer Kunst. Diese Sorge umfasst neben dem sich konkretisierenden finanziellen Ergebnis auch die Behandlung dieser Situation durch die verantwortlichen Gremien und die medial produzierte öffentliche Wahrnehmung.

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Aufruf: Kommt zum Abschluss der documenta 14 zum Fridericianum!

Liebe Mitglieder und Interessenten des documenta forums, der documenta! Die documenta14 hat eine stürmische letzte Woche. Der Vorstand wurde angesprochen, ob es keine Stellungnahme des documenta forums zu der Debatte um das Defizit der documenta 14 gäbe. Eine Stellungnahme ging an die HNA, wurde aber leider noch nicht verwendet. Daher zur Information als Anhang.

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Finanzielles Defizit bei der documenta 14: Aufklärung und Besonnenheit

Das documenta forum tritt dafür ein, eine abschließende Bewertung der finanziellen Situation der documenta 14 in Athen und Kassel erst nach Vorlage des Berichts der Wirtschaftsprüfer vorzunehmen. Auch die Benennung der Verantwortlichen sollte erst nach Analyse der Fakten erfolgen. Jegliche Vorverurteilung könnte für die Institution documenta schädlich sein.

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Zum Tod von Dirk Schwarze

Dirk Schwarze war als Vorsitzender fast zehn Jahre lang das Gesicht des documenta-Forums. Mit großer Leidenschaft erfand er eine öffnende und erhellende Art der Vermittlung der zeitgenössischen Kunst und insbesondere der documenta. Wir haben Dirk Schwarze immer als authentisch erlebt. In klarer Gedankenstruktur vermittelte er seinen Sachverstand für die Gegenwartskunst. Dabei war er eher zurückhaltend, nie belehrend, doch auch heiter und freundlich, und gleichzeitig – wenn nötig – auch bestimmend, mit klarer Vorstellung, wo der Weg hinführen soll.

Volker Schäfer für den Vorstand

Debatte über documenta-Institut

Das documenta forum regt an, auch Kasseler Bürger und Kunstinstitutionen in die Standortfrage einzubeziehen. Volker Schäfer, unser 2. Vorsitzender in einer Stellungnahme in der HNA vom 6. Mai

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Der Grafiker und Maler Karl Oskar Blase starb 91jährig

Miki Lazar und Karl Oskar Blase; Foto: Gert Hausmann

Miki Lazar und Karl Oskar Blase; Foto: Gert Hausmann

Seit längerer Zeit schon war Karl Oskar Blase an den Rollstuhl gefesselt. Doch, wo immer er es ermöglichen konnte, ließ er sich zu Ausstellungseröffnungen und Preisverleihungen fahren.

Und als er vor über einem Jahr anlässlich seines 90. Geburtstages selbst geehrt wurde und den Wappenring der Stadt Kassel sowie die Ehrenmitgliedschaft des documenta forums erhielt, da konnte er die Ehrungen noch vollen Herzens genießen … (Dirk Schwarze)

weiter lesen bei dirkschwarze.net

documenta-archiv und documenta forum laden ein: die documenta 1 als Film

In eineinhalbjähriger Arbeit haben Bernd Scott und Peter Schima (Visus Film UG) eine filmische Lücke geschlossen und einen „Film, der nie gedreht wurde“ geschaffen.

 

 
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Stellungnahme zur Fahne auf dem Zwehrenturm – anlässlich der Ausstellung des Künstlers Farhad Fozouni

Mit Stolz und Freude stellen wir fest, dass Susanne Pfeffer seit über einem Jahr in der Kunsthalle Fridericianum mit Ausstellungen aufwartet, die auf faszinierende Weise die Lebenswirklichkeit spiegeln und untersuchen. Dabei ist es ihr jedes Mal gelungen, neue Strömungen in der internationalen Kunst aufzuspüren und zur Diskussion zu stellen. Dieses anspruchsvolle Programm ist überregional wahrgenommen und verstanden worden.

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Kunstverein, Kulturnetz und documenta-Forum laden zu Adam Szymczyk in die documenta-Halle ein

Hunderte Neugierige kamen, um Adam Szymczyk, den künstlerischer Leiter der documenta 14, in der documenta-Halle erleben. Die Plätze reichten bei weitem nicht. Kunstverein, Kulturnetz und documenta-Forum hatten gemeinsam eingeladen. Die HNA berichtete ausführlich darüber.

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